Hervorgehobener Beitrag

Coronavirus (Update):

Ab Pfingsten wieder Gottesdienste

Ab Pfingstsonntag wieder Gottesdienste in der Friedenskirche. + + + Spendenaufruf zur Unterstützung freiberuflicher Musiker

An diesem Pfingstsonntag feiern wir zum ersten Mal wieder einen Gottesdienst in der Friedenskirche. Zuvor sind alle Vorkehrungen getroffen worden, damit die staatlichen und landeskirchlichen Vorgaben zum Infektionsschutz auch eingehalten werden können.

Für den Besuch der Gottesdienste in der Friedenskirche sind ab Pfingsten folgende Regeln unbedingt einzuhalten:

Pro Gottesdienst finden 60 Personen in die Friedenskirche Platz. Die Emporen sind gesperrt.

Die Kirche wird jeweils 15 Minuten vor dem Gottesdienst für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Beim Betreten und Verlassen der Kirche und während des gesamten Aufenthaltes sind die Abstandsregeln einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Beim Betreten der Kirche müssen die Hände desinfiziert werden und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Mitglieder des Ältestenkreises und des Pfarrteams werden als Ordner eingesetzt, ihren Hinweisen ist unbedingt Folge zu leisten. Wir weisen darauf hin, dass der Eintritt wegen Überschreitung der zulässigen Personenzahl verwehrt werden kann. Um dies zu vermeiden, bieten wir vorerst jeden Gottesdienst zweimal an.

Angebote für Kinder und Familien

Kinder sind derzeit besonders von der Krise betroffen. Auch wenn in den letzten Tagen die Spielplätze wieder offen sind, so sind deren Freizeitgestaltungsmöglichkeiten zuletzt stark eingeschränkt.

Deshalb produzieren Kantor Michael Braatz-Tempel und Pfarrer Gunnar Garleff wöchentlich eine „Gute-Nacht-Geschichten-Andacht“ für Kinder als Video. Die Familien der Kinderchöre bekommen einen entsprechenden Link über den Chorverteiler zugesandt. Weitere Interessierte können sie gerne per Mail an friedensgemeinde@ekihd.de abonnieren.

Wenn die einzelnen Gruppen und Chöre für Kinder und Jugendliche wieder starten können, werden wir darüber über die jeweiligen Gruppenverteiler und unsere Homepage informieren.

Spendenprojekt „Musikalische Abendandachten in der Friedenskirche Handschuhsheim“

Seit dem 16. März gibt es von Montag bis Freitag allabendlich eine Youtube-Andacht aus der Friedenskirche. Pfarrerin Reister-Ulrichs, Pfarrer Dr. Garleff und Kantor Braatz-Tempel haben damit auf das durch die Coronakrise begründete Verbot von Gemeindegottesdiensten reagiert. Von Anfang an waren diese Andachten stark geprägt von einer hoch professionellen musikalischen Ausgestaltung. Das Repertoire reicht von geistlichen Werken von Heinrich Schütz über Lieder von Antonín Dvořák bis hin zu weltlichen Werken, auch aus der Popularmusik. Freiberufliche Sängerinnen und Sänger, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten wurden engagiert, deren Verdienstmöglichkeiten in der Krisenzeit zusammengebrochen sind (ausgerechnet die vielen Konzerte der Passions- und Osterzeit mussten entfallen).

Damit dieses Projekt auch weiterhin auf musikalisch hohem Niveau ausgestaltet werden kann, hat die Friedensgemeinde Handschuhsheim ein Spendenprojekt ins Leben gerufen. Der Erlös dient zur Unterstützung professioneller Musikerinnen und Musiker in der Krise. Wir bitten um großzügige Spenden!

Das Echo auf die YouTube-Andachten ist sehr positiv: Viele Menschen aus der Friedensgemeinde halten damit den Kontakt zu ihrer Kirche; auch von außerhalb wird von vielen allabendlich die Freischaltung der Andachten erwartet. Die Andachten sind tagesaktuell auf http://www.friedensgemeinde-handschuhsheim.de abrufbar. Auch alle bislang entstandenen Andachten sind dort als eine Art geistlich-musikalisches „Corona-Tagebuch“ erreichbar.

Die Abendandachten werden vorerst bis zu den Sommerferien fortgesetzt.

Erreichbarkeit des Pfarrbüros

Unser Pfarrbüro ist wie gewohnt besetzt und täglich von 8 Uhr bis 16 Uhr erreichbar. Wir bitten aber darum, Anfragen und Anliegen nur schriftlich, telefonisch oder digital an uns zu richten.
Mail: friedensgemeinde[at]ekihd[dot]de
Telefon: 06221-6560230

Aktuelle Informationen
Wir informieren regelmäßig hier oder über unseren Newsletter.

Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht …

Die Frauen, die sich am ersten Ostermorgen in aller Frühe auf den Weg zum Grab Jesu machen, finden den Stein, der ihnen unterwegs große Sorgen bereitet, weg gewälzt. Und auch Sie werden am Ostersonntag und am Ostermontag dort, wo die Steine lagen, Blumen finden, die Sie mit nach Hause nehmen können als kleines Zeichen dafür, dass das Leben auch über die gegenwärtigen Krisen den Sieg behalten wird, so wie Christus von den Toten auferstanden ist und Gottes Schöpfung nach langem Winter im Frühling wieder Blüten treibt.

Freunde, dass der Mandelzweig
Wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?

Freunde, dass der Mandelzweig
Wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben nicht verging,
Soviel Blut auch schreit,
Achtet dieses nicht gering,
In der trübsten Zeit.

Tausende zerstampft der Krieg,
Eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg
Leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig
Wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?

Text Schalom Ben-Chorin 1942, Melodie: Fritz Baltruweit 1981(Neue Lieder 39)

Photo by Elena Ferrer on Unsplash

Den Text können Sie hier herunterladen:

Lege Deine Sorgen nieder

Vom Karfreitag bis zum Ostermontag werden wir im Handschuhsheimer Feld ein großes Kreuz aufstellen. Auf einem Spaziergang können Sie es sehen, wenn Sie vom Angelweg ins Feld laufen und das Gewann Fischpfad kreuzen. Am Karfreitag und Karsamstag können Sie dort unter dem Kreuz einen oder mehrere Steine ablegen. Sie können die Steine auch beschriften mit dem, was Ihnen Sorgen macht und was Sie beschwert. Lassen Sie etwas los, legen Sie etwas ab. Teilen Sie das Bedrückende mit anderen.

Lege deine Sorgen nieder
Leg sie ab in meiner Hand
Du brauchst mir nichts zu erklären
Denn ich hab dich längst erkannt

Lege sie nieder in meiner Hand.
Komm leg sie nieder, lass sie los in meiner Hand.
Lege sie nieder, lass einfach los.
Lass alles falln, nichts ist für deinen Gott zu groß.

Lege deine Ängste nieder
Die Gedanken in der Nacht
Frieden gebe ich dir wieder
Frieden hab ich dir gebracht

Lege deine Sünde nieder
Gib sie mir mit deiner Scham
Du brauchst sie nicht länger tragen
Denn ich hab für sie bezahlt

Lege deine Zweifel nieder
Dafür bin ich viel zu groß
Hoffnung gebe ich dir wieder
Lass die Zweifel einfach los

Text und Melodie: Sefora Nelson 2009 (Neue Lieder 175)

Den Text können Sie hier herunterladen:

Abenteuer am Nil – unterwegs mit Josef

ACHTUNG: Aufgrund der Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus werden die Kinderbibeltage auf einen späteren Zeitpunkt verschoben! Die Friedensgemeinde bittet um Ihr Verständnis.

ABENTEUERLICH geht es zu bei den nächsten „Ökumenischen Kinderbibeltagen“ rund um die Friedenskirche. Die biblischen Josefsgeschichten bieten spannenden Stoff. Und diesmal gibt es auch was für die Eltern!

Kennst du das: Du bist sauer, weil dein kleiner Bruder oder deine kleine Schwester alles darf und du nix?
Oder: Du bist neidisch, weil dein Freund oder deine Klassenkameradin etwas bekommt und du nicht?
Da kann man schon traurig, wütend und neidisch werden.

Genau darum geht es in der Geschichte von Josef. Es geht um Konflikte mit Menschen, die einem nahe stehen. Und es geht um Mut und Vertrauen, auch in schweren Situationen nicht aufzugeben.

Photo by Ben White on Unsplash

In unseren diesjährigen Ökumenischen Kinderbibeltagen in und um die Friedenskirche wollen wir mit Josef Abenteuer am Nil erleben, miteinander essen und feiern, basteln und spielen.

Wir freuen uns, wenn du dabei bist und mit uns drei tolle Tage erlebst. Natürlich darfst du gerne auch deine Freunde und Geschwister mitbringen.

Du hast Lust?
Dann nix wie her mit Deiner Anmeldung!
Bis zum 6. März 2020 indem du deine Anmeldung entweder im Pfarramt der Friedensgemeinde abgibst oder dich per Mail an kibita-hd[at]gmx.de anmeldest.

Und jetzt auch für die Eltern…

Erstmals werden begleitend dazu die Bibelgeschichten auch für Erwachsene näher beleuchtet unter der Leitung von Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs und Detlef Thiel von St. Vitus.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an einem, zwei oder drei der insgesamt drei Treffen im März teilzunehmen, jeweils donnerstags (5.3., 12.3., 19.3.) von 20 bis 21.30 Uhr im Chorsaal der Friedenskirche.

Fragen und Anmeldungen sind bis 3. März 2020 erbeten unter kibita-hd[at]gmx.de

Was bleibt? Was kommt?

Gottesdienste zum Jahreswechsel

Das Jahr 2019 geht, das Jahr 2020 kommt. Der Jahreswechsel ist für viele ein Anlass, noch mal auf die vergangenen Monate zurückzublicken. Wovon war das Jahr geprägt, welche Momente bleiben in Erinnerung?
Und zugleich geht der Blick voraus auf das neue Jahr, manchmal auch verbunden mit Unsicherheit und Zweifeln: Was wird das neue Jahr bringen? Werden sich Hoffnungen und Ewartungen erfüllen? Wird uns gelingen, was wir uns vornehmen?
Feiern Sie den Jahreswechsel heiter-besinnlich in den Gottesdiensten der Friedensgemeinde:

Ernst und humorvoll begehen wir am Altjahresabend (Silvester) um 18 Uhr den Gottesdienst. Was bleibt? Was lassen wir zurück? Was kommt? Und diesen Leitfragen nimmt die Predigt am Altjahresabend die unterschiedlichen Stimmungen des Jahres und des Jahreswechsels in den Blick. In der Feier des Abendmahl empfangen wir Stärkung und die Kantorei wird ein (nicht nur) musikalisches Feuerwerk zünden.

Der Gottesdienst am Neujahrstag um 18 Uhr thematisiert die Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ (Mk 9,24). Wo vertraue ich, wo zweifle ich? Was trägt und was schenkt Hoffnung am Beginn des neuen Jahres. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir ein, auf das Neue Jahr anzustoßen.

Das erste Wochenende im neuen Jahr steht unter dem doppelten Motto „Ein Jahr der Gnade“ (aus dem Predigttext vom 5. Januar) und „ein Jahr des Friedens“ (aus dem Sternsingergottesdienst). Am 5. Januar feiern wir einen Abendmahlsgottesdienst zum Beginn des neuen Jahres. Am 6. Januar haben wir in ökumenischer Tradition die Sternsinger und den katholischen Pastoralreferent Carsten Groß als Prediger zu Gast. Der Gottesdienst beginnt erst um 11.00 Uhr.

Gott will Dir begegnen

Weihnachten feiern in der Friedensgemeinde

An Weihnachten und über den Jahreswechsel kommen Menschen mit ganz bestimmten, aber auch sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen in die Kirche. Damit Sie wissen, worauf Sie sich gefasst machen dürfen, stellen wir Ihnen hier unser Gottesdienstprogramm ein wenig vor.

Die Angaben zu Orten, Zeiten und Mitwirkenden finden Sie stets aktuell im Gottesdienstkalender unserer Homepage.

Den Heiligen Abend beginnen wir traditionell mit einem Familiengottesdienst (15:30 Uhr). In dessen Mittelpunkt steht die anschauliche Verkündigung der Weihnachtsbotschaft durch ein Krippenspiel. Das haben Pfarrer Garleff und Kantor Michael Braatz-Tempel selbst geschrieben und in diesem Jahr mit Kindern der Heiligenbergschule und des „Großen Kinderchores“ eingeübt. Der Posaunenchor unterstützt den Gemeindegesang und bläst traditionell nach dem Gottesdienst vom Kirchturm aus Weihnachtslieder.

Foto: Bauerochse

Seit den Tagen des Kantors Erich Hübner werden Christvesper (17:30 Uhr) und Christmette (23:30 Uhr) nach einer Liturgie gefeiert, die sich am klösterlichen Stundengebet orientiert.

In der Vesper wirken dabei die Schola, der Kleine Kinderchor, die Kurrende und die Kantorei mit. In der Mette singt eine Schola aus Männerstimmen.

Die Gottesdienste folgen einem festen Rahmen aus Gesängen und Texten. In der Christvesper gibt es eine Predigt, in der Mette werden meditative Texte gelesen. In ihnen geht es in diesem Jahr um „Nachtgedanken“. Die Christvesper ist der festliche Höhepunkt, die Christmette ein ruhiger Ausklang des Heiligen Abends im Kerzenlicht.

Am ersten Weihnachtsfeiertag laden wir zu einem Abendgottesdienst (17:30 Uhr) ein. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Singen und Musizieren von Weihnachtsliedern, unterbrochen von Lesungen und Gebeten. An der musikalischen Gestaltung wirkt Familie Leitz mit einem Streichquartett mit.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag feiern wir einen Abendmahlsgottesdienst (10 Uhr) nach klassischer Liturgie. Der Ort Bethlehem wird uns dabei zum „Haus des Brotes“. Der Kirchenchor schafft mit bekannten Weihnachtsliedern den musikalischen Rahmen.

Am 1. Sonntag nach Weihnachten feiern wir einen Predigtgottesdienst (10 Uhr) in der ruhigen Zeit zwischen den Jahren.

Ernst und humorvoll begehen wir am Altjahresabend (Silvester) um 18 Uhr den Gottesdienst. Was bleibt? Was lassen wir zurück? Was kommt? Und diesen Leitfragen nimmt die Predigt am Altjahresabend die unterschiedlichen Stimmungen des Jahres und des Jahreswechsels in den Blick. In der Feier des Abendmahl empfangen wir Stärkung und die Kantorei wird ein (nicht nur) musikalisches Feuerwerk zünden.

Der Gottesdienst am Neujahrstag um 18 Uhr thematisiert die Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ (Mk 9,24). Wo vertraue ich, wo zweifle ich? Was trägt und was schenkt Hoffnung am Beginn des neuen Jahres. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir ein, auf das Neue Jahr anzustoßen.

Das erste Wochenende im neuen Jahr steht unter dem doppelten Motto „Ein Jahr der Gnade“ (aus dem Predigttext vom 5. Januar) und „ein Jahr des Friedens“ (aus dem Sternsingergottesdienst). Am 5. Januar feiern wir einen Abendmahlsgottesdienst zum Beginn des neuen Jahres. Am 6. Januar haben wir in ökumenischer Tradition die Sternsinger und den katholischen Pastoralreferent Carsten Groß als Prediger zu Gast. Der Gottesdienst beginnt erst um 11.00 Uhr.

Die Friedensgemeinde hat gewählt

Besetzung des neuen Ältestenkreises steht fest

Nach vier Stunden waren die 710 Stimmzettel ausgezählt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 14,7 %. Dem neuen Ältestenkreis werden sieben Männer und acht Frauen angehören. Sie werden am 11. Januar 2020 zu einer ersten Sitzung zusammekommen und am 12. Januar 2020 um 10 Uhr in der Friedenskirche feierlich im Gottesdienst verpflichtet. Zeitgleich wird der bisherige Ältestenkreis entpflichtet.

Foto: Gunnar Garleff

Der neue Ältestenkreis v.l.: Dr. Gunnar Garleff (Pfarrer), Albrecht Mentz (470 Stimmen), Margit Seppich (535), Dr. Gottfried Sigel (535), Sabine Kirschfink (484), Lizette Labee (478), Barbara Stockert (538), Dr. Peter Heesch (470), Gerlinde Klein (513), Irmgard Behler (437), Daniel Reinhardt (484), Heike König (487), Martina Reister-Ulrichs (Pfarrerin).
Nicht auf dem Bild: Steffen Friedl-Schneider (482), Dr. Armin Klein (449), Sabine Falkenhahn (500), Tobias Just (490).