Archiv für den Monat Mai 2011

Save the date!

Die Friedensgemeinde hat eine große und bemerkenswerte Gemeindeversammlung erlebt. Sie hat gezeigt, wie viele interessante und spannende Menschen zu dieser Gemeinde gehören, sich mit der Friedensgemeinde und ihrer Kirche identifizieren und sich engagieren. Trotz vieler Meinungsverschiedenheiten, trotz aller spannungsreichen Konflikte: Die Friedensgemeinde ist eine starke Gemeinde.

Das gilt es zu feiern! Deshalb unbedingt vormerken:

Am Sonntag, 3. Juli 2011 feiern wir unser großes Gemeindefest

An diesem Tag ist Gelegenheit, nach den Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre sich erneut als große, bunte, vielfältige, lebendige und engagierte Gemeinde wahrzunehmen. Sich vielleicht noch einmal neu in die Augen zu blicken und die Hände zu reichen.

Ein Gemeindefest mit Gottesdienst, mit viel Musik, mit Spielen und Vorführungen, mit Tänzen und Kinderprogramm, mit leckerem Essen und herrlichem Kuchen, mit Saft und Wasser, Bier und Wein, Kaffee und Tee. Mit viel guter Laune und hoffentlich angenehmem Sonnenschein. Und vor allem auch wieder mit vielen Menschen, die sich engagieren und mithelfen. Und mit einem Blick in die Kirchenbaustelle.

Näheres zum Programm demnächst hier.

Und sicher können wir noch Helferinnen und Helfer gebrauchen. Dazu auch an dieser Stelle später mehr.

Jetzt erstmal: Sich freuen. Den Kalender hervorholen und den Termin markieren!

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Es geht weiter!

Nach Verschnauf- und Osterpause geht nun die Planungsarbeit für die Innenrenovierung der Friedenskirche wieder weiter. Zweimal hat sich der Baukreis „am Modell“ getroffen. Zunächst ging es noch einmal um die genauen Maße der Stufenanlage, die ja im Vergleich zum Modell sowohl seitlich als auch nach vorne hin etwas schmaler bzw. kürzer werden soll. Seitlich sollen die Einfassungen der beiden Türen in der Altarwand vollständig frei sichtbar sein, nach vorne hin soll das Altarpodest um ca. 30 cm zurückgenommen werden. Auch die zahlreichen Rückmeldungen und persönlichen Erfahrungen aus den Baustellenführungen mit ihren Gottesdiensten wurden ausgewertet und besprochen. (Davon werden wir hier noch einiges gesondert veröffentlichen)

Zentrales Thema ist derzeit aber die Gestaltung der Prinzipalien, also vor allem Altar und Kanzel, dazu der Taufstein und das Kreuz. Ein intensiver Austausch über theologische, liturgische, architektonische und künstlerische Fragen.

Bisherige Planungsvorgabe war: Altar und Kanzel sollen „gewichtig“ sein, aber sie sollen bei Bedarf auch transportabel sein, um etwa Platz zu schaffen für einen Chor und großes Orchester. Aber was heißt das für die konkrete Gestaltung?

Architekt Armin Schäfer von der Wieblinger Architekten-ag stellt den Baukreis-Mitgliedern Konzepte und Materialien für Altar und Kanzel vor

Möglichst präzise haben die Mitglieder des Baukreises mit den beiden Pfarrern versucht, Erwartungen, Anforderungen und Vorstellungen in Worte zu fassen. Architekt Schäfer präsentierte zwei unterschiedliche Lösungsansätze. Wie „leicht“, wie transparent kann oder darf ein Altar sein? Ist der Altar an sich ein heiliger Ort oder nur dann, wenn ein Liturg an ihm wirkt und die Gemeinde Gottesdienst feiert? Was ist mit dem Kirchenraum, wenn der Altar hinausgetragen wird?

Begriffe wie: ernst, warm, wertig, freundlich, kraftvoll, konzentrierend werden in der Runde erwogen. Einladend soll der Altar sein, die Gemeinde feiert um seine Mitte Gottesdienst. Aber er soll auch Kraft ausstrahlen und die Würde des Raums repräsentieren, wenn nur ein einzelner Besucher unter der Woche den Kirchenraum aufsucht.

Material- und Farbproben, Skizzen, Beschreibungen: Liturgische, künstlerische und architektonische Aspekte zur Gestaltung von Altar und Kanzel, Taufstein und Altar.

Was befindet sich eigentlich – alltags wie bei Gottesdiensten – auf dem Altar? Die Bibel, Kerzen. Blumen? Das Abendmahlsgeschirr. Wie kommen die liturgischen Farben des Kirchenjahres vor?

Dunkle Bodenfliesen, helle Altarstufe, Holz, Textil: Farb- und Materialproben

Nach mehr als fünfstündigen Gesprächen in zwei Sitzungen ist die Rolle des Altars gut umschrieben. Jetzt steht eine ähnliche Klärung an für die Kanzel, für die künstlerische Gestaltung der Stufenanlage sowie für den „Ort der Stille“ im Eingangsbereich der Kirche an. Erst wenn die gesamte Stufenanlage mit Altar und Kanzel sowie Kreuz ausreichend beschrieben ist, reden wir über konkrete Gestaltungsvorschläge. Damit die neue Friedenskirche ein einheitlicher geistlicher Raum wird – einladend und stärkend.

Der unmittelbar nächste Schritt steht aber nun an: Das Modell der Stufenanlage wird jetzt abgebaut.

Wir holen Luft

Warum ist es so still geworden im Blog mögen sich einige fragen. Nach der Gemeindeversammlung war es gut zu spüren, die Anspannung, das große ‚Puuh‘. Welche Arbeit die letzten Monate für die Hauptamtlichen und den Ältestenkreis und viele andere bedeutet haben, das wurde erst nach der Gemeindeversammlung klar.

Wir haben Ostern gefeiert. Wir verschnaufen.

Dass diese extreme Anspannung sich während der Gemeindeversammlung auch in Freude geäußert hat ist nur verständlich. Wenn ein RNZ-Leser hier ungebührliches Verhalten angemahnt hat, dann möge dieser sich einmal an frühere Gemeindeversammlungen erinnern. Retrograde Amnesie?

Der Ältestenkreis wird in den kommenden Wochen und Monaten viel Arbeit haben. Die Planungen der Gewerke und die Ausschreibungen mit den Architekten laufen, es ist Vieles liegengeblieben, ja musste liegen bleiben die letzten Monate. Über alles was sich in der nächsten Zeit tut, werden wir Sie weiterhin informieren.

Dass noch weitere Eigenleistungen der Gemeinde anstehen (beispielsweise das Entknarren der Emporendielen), ist ja schon bekannt und wird frühzeitig bekannt gegeben. Lassen Sie sich diese einmaligen Gelegenheiten nicht entgehen. Warum? Fragen Sie Menschen, die im Februar dabei waren. Es lohnt sich – nicht nur kulinarisch.

Wir möchten an dieser Stelle auch bildlich vom Baufortschritt berichten, wann immer es  Berichtenswertes gibt.

Bleiben Sie dran!