Archiv für den Monat Dezember 2011

Ein aussergewöhnliches Konzert an einem aussergewöhnlichen Ort

Blech am Bau. Es waren wohl beide Seiten gleichermassen erstaunt: Die Zuhörer beeindruckte ein kirchenfüllender Posaunenchor und der Posaunenchor freute sich über eine übervolle Kirche. Trotz Kälte und Weihnachtsferien waren alle Plätze schnell gefüllt, etliche mussten stehen.

Der Kirchenraum war schön geschmückt: Kerzen umsäumten das neue Geländer auf den Emporen. Die Notenlichter des Posaunenchores leuchteten wie kleine Sterne in der abgedunkelten Kirche.

Musikalisch war der Abend ein echter Hochgenuss. Der 40 Personen grosse Posaunenchor bot unter der bewährten Leitung von Harald Schneider einen beeindruckenden Einblick in das Repertoire. Von Barock bis zur Gegenwart reichte das Programm, von kleinen Besetzungen bis zum vollen Klang aller Bläser. Die Kirche hat den grossen Klang gut weitergetragen. Danke allen Beteiligten für das schöne Erlebnis, passend zur Besinnungszeit zwischen Weihnachten und Silvester.

Nach dem Konzert wurde auch noch einmal das Licht angeschaltet, um die Kirche noch einmal ohne Gerüst in Augenschein zu nehmen.

 

 

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Nicht verpassen: Blech am Bau!

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen:

Der Posaunenchor der Friedensgemeinde gibt zum Jahresschluss ein Konzert in der Baustelle Friedenskirche.

„Blech am Bau“ ist das Motto am Donnerstag, 29. Dezember 2011, 18 Uhr.

Gespielt werden Stücke von Johann Sebastian Bach bis George Gershwin unter der Leitung von Harald Schneider.

Erleben Sie die Klänge unserer Posaunen in dem jetzt erstmals wieder „freien“ Kirchenraum. Das Gerüst ist weg. Die neuen Farben strahlen. Aber ansonsten ist es noch Baustelle, also ohne Licht und ohne Heizung. Ziehen Sie sich warm an. Für einige Sitzplätze ist gesorgt. Das Konzert dauert eine halbe bis dreiviertel Stunde.

Anschließend gibt es im Gemeindehaus Glühwein und mehr zum gemeinsamen Aufwärmen.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang erbitten wir eine Spende für die Arbeit des Posaunenchores.

Und: Bitte weitersagen!!!

Weihnachten in der Friedensgemeinde: Das besondere Fest

Dieses Jahr wird an Weihnachten in der Friedensgemeinde manches anders sein. Denn die große Friedenskirche mit ihren annähernd 1.000 Plätzen steht uns für Gottesdienste nicht zur Verfügung. Also müssen wir erstens etwas näher zusammenrücken und uns zweitens auf möglichst viele Gottesdienste verteilen.

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten an Heiligabend und den Weihnachtstagen!

An Heiligabend feiern wir einen Familiengottesdienst mit Krippenspiel
um 15.30 Uhr in St.-Vitus-Kirche. Ein Gottesdienst, der besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet ist. Das wunderbare Krippenspiel wird kleine und große Herzen entzücken.
Die Vituskirche ist allerdings nicht sehr groß. Es könnte daher eng werden mit den Plätzen. Deshalb verweisen wir ausdrücklich auch auf die anderen Gottesdienste, nämlich:

Ebenfalls an Heiligabend um 17.30 Uhr feiern wir in der Tiefburg bei Kerzenschein und mit Bläserklängen einen Gottesdienst im Freien. So etwas hat es in Handschuhsheim noch nicht gegeben. Dieses wird bestimmt ein ganz besonderer besinnlicher Gottesdienst, der lange in Erinnerung bleibt. Bei diesem Gottesdienst gibt es nur Stehplätze. Diese aber in ausreichender Zahl. Der Gottesdienst wird etwa eine halbe Stunde dauern. Und die Wettervorhersage stimmt uns hoffnungsvoll: die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 1 Prozent.

Ein weihnachtlicher Spätgottesdienst an Heiligabend ist um 22.30 Uhr im
Gemeindehaus an der Friedenskirche. Musikalische gestaltet wird der Gottesdienst unter anderem von der Kantorei der Friedensgemeinde.

Am ersten und am zweiten Weihnachtsfeiertag laden wir zu den
Gottesdiensten ins Gemeindehaus ein: jeweils um 10 Uhr.

Am ersten Weihnachtsfeiertag singt der Kirchenchor. Dieser Gottesdienst wird
mit Abendmahl gefeiert.

Beim zweiten Weihnachtsfeiertagsgottesdienst wird ein kleines Mädchen getauft. Es heißt Marie Elisabeth. Der Name führt zurück zu der Szene, als alles anfing: zwei Schwangere treffen sich. Die ein trägt den späteren Täufer, die andere Jesus unterm Herz.
So schließt sich ein Kreis.

Herzlich grüßt Sie
und wünscht Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit
Ihre Friedensgemeinde Handschuhsheim

Einspruch! Weihnachten wird NICHT unterm Baum entschieden!

Ein großer Elektronik-Händler wirbt derzeit mit diesen und ähnlichen Plakaten:

"Weihnachts"-Plakat-Kampagne

Selten ist die versklavende Logik der Religion des Konsumismus besser auf den Punkt gebracht worden.

Gott Mammon läßt die Puppen tanzen. Her mit Eurem Geld!

Weihnachten wird zum Wettbewerb. Mit großem Finale am 24.12. Glücklichen Kinderjubel gibt’s nur, wenn das elektronische Spielzeug auch richtig teuer war. Zärtliche Zuneigung zeigt der Liebespartner nur, wenn die Leistungswerte des Notebooks stimmen.

Wehe, wer da nicht mithalten kann! Zur Not verschuldet Euch doch…

 

Einspruch!

Es ist doch schon alles entschieden! Seit 2000 Jahren. Die Sache ist gelaufen. Ein kleines Kind hat „alles klar gemacht“. In aller Stille. Draußen. Am Rande. Und wir haben gewonnen!

Gemerkt haben es damals nur diejenigen, die sich sowieso nichts leisten konnten. Die in den „großen Häusern“ hecheln weiter im Hamsterrad.

Eine junge Frau, die am 2. Advent im Gottesdienst der Friedensgemeinde getauft wurde, hat es so formuliert:

Bei der Taufe wird unser Name genannt. Wir erfahren, wer wir sind: Wir haben bei Gott einen Namen, bevor wir uns einen Namen machen können. Wir können auf unsere Stärken stolz sein und zu unseren Schwächen stehen. Wir brauchen uns nicht hinter einer Maske verstecken, um uns und anderen etwas vorzumachen. Unsere Taufe bestärkt uns, ehrlich mit uns und miteinander zu sein. Sie hilft uns, das zu entdecken und zu entfalten, was Gott uns gegeben hat.

Darum feiern wir Advent und Weihnachten!

Den Blick durch’s Schlüsselloch wagen: Am Sonntag (4.12.) ist Baustellenführung!

Einmal durch’s Schlüsselloch spicken und einen Eindruck gewinnen, wie es denn jetzt aussieht in der Friedenskirche. Das wollen viele Menschen in Handschuhsheim. Und am kommenden Sonntag ist es auch möglich!

Herzliche Einladung
zur ersten „Baustellenbegehung“ in der neuen Friedenskirche

am Sonntag, 4. Dezember 2011, nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus (ca. 11:15 Uhr)

Kommen Sie! Manchen Sie von der Gelegenheit Gebrauch, einen Blick in die Baustelle zu werfen. Und sagen Sie den Termin auch anderen weiter.

Die Malerarbeiten in der Kirche sind auf den großen Flächen beendet. Jetzt steht noch die Feinarbeit an. Aber das große Gerüst, das seit Ende August den Kirchenraum komplett ausgefüllt hat, wird derzeit abgebaut. Noch steht viel im Weg. Aber am Sonntag wird man schon einen Eindruck bekommen von der neuen hellen Raumwirkung. Hier schon mal ein Vorgeschmack:

Die nördliche Emporen mit dem (frisch geputzten) Hirtenfenster strahlt hell. Auch die Lampen hängen über den Emporen schon.

Zum Vergleich: So sah es dort oben im Juli aus, beim Konzert der Kantorei am Gemeindefest.

Die Nordempore vor den Renovierungsarbeiten.

Es hat sich viel getan in der Friedenskirche in den vergangenen Monaten:

Bis zum Wochenende sind weitere Teile des Gerüsts abgebaut und entfernt. Auch die Orgel ist derzeit zu sehen. In dem hellen Kirchenraum wirkt sie jetzt viel dunkler.

Helligkeit und Weite auch unter den Seitenemporen. Dazu die freigelegten Fliesen mit dem Weinlaub-Motiv.

Die architektonische Struktur des Raums wird herausgearbeitet.