Archiv für den Monat Juli 2015

Die neuen Konfis sind da!

Nicht Gäste, sondern Hausgenossen

Rasant startete der neue Konfi-Jahrgang in die gemeinsame Arbeit

Anfang Juli hat die Friedensgemeinde 45 neue Konfirmandinnen und Konfirmanden im Gottesdienst begrüßt. Und der Start in das gemeinsame Konfi-Jahr war für alle ein aufregendes Abenteuer.

Im Nordschwarzwald konnten die neuen Konfis beim Softraften und Flussbettwandern entdecken, was in ihnen steckt und worauf es im Team ankommt. Es war ein vergnügliches mitunter auch spannendes Miteinander in malerischer Kulisse. Am Ende des Tages waren die meisten nass und müde und um einen Eindruck lebendiger Gemeinschaft reicher.

(Klicken zum Starten der Bildergalerie)

 

Die Begrüßung der Konfis in einem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Jugendgottesdienst rundete das Konfi-Startwochende ab. „Für die Friedensgemeinde seid ihr Konfis keine Gäste und Fremdlinge, sondern unsere Hausgenossen, Brüder und Schwestern“, sagte Pfarrer Garleff in seiner Predigt.
Konfi sein bedeutet Freude und Gemeinschaft erfahren, Vertrauen und Verantwortung lernen und bei dem allen sich mit den Fragen des Glaubens auseinander zu setzen, um für das Leben klüger, weiser, leichter und reicher zu werden. Konfi sein bedeutet, so Gunnar Garleff:

  • man darf gute Impulse setzen,
  • man braucht gute Ausdauer für nächtliche Laberrunden
  • man wird nass,
  • man sitzt mit anderen in einem Boot,
  • man steckt in diesem Boot manchmal auch fest,
  • man bekommt es aber mit vereinten Kräften auch ans Ziel,
  • man kann über Bord gehen und erfährt freudige Rettung
  • man hat Spaß und Freude in der Gemeinschaft,
  • man klettert über Felsen und wird in brenzligen Situationen gehalten,
  • man darf sich auch mal hängen lassen und darauf vertrauen, dass das Seil einen hält
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An Körper und Geist gut betreut

Ehrenamtliche Helfer gesucht für
ältere Menschen in unserer Gemeinde

Evangelische Einrichtungen starten neues Projekt
„Diakonisches Übergangsmanagement“

Auch in unserer Gemeinde leben immer mehr ältere Menschen alleine und ohne familiäres soziales Umfeld. Zusammen mit anderen kirchlich-diakonischen Trägern will die Friedensgemeinde den Menschen vor Ort mehr als professionelle Hilfe und Pfliege bieten. Deshalb suchen wir Menschen, die ältere und hilfsbedürftige Menschen begleiten wenn der Alltag mühsamer und die Kontaktmöglichkeiten weniger werden.

Diplom-Sozialarbeiterin Esther Süs betreut das neue Projekt „Diakonisches Übergangsmanagement“. Darüber haben wir mit ihr gesprochen:

 

Frau Süs, das Projekt „Diakonisches Übergangsmanagement“ ist neu in Handschuhsheim. Es wird getragen von der Evangelischen Stadtmission, dem Diakonischen Werk, der Evangelischen Kirche in Heidelberg und der Friedensgemeinde in Handschuhsheim. Worum geht es bei diesem Projekt?

Esther Süs betreut das Projekt „Diakonisches Übergangsmanagement“ – Foto: Süs

Ein erklärtes Ziel der genannten Einrichtungen ist es, ihre Zusammenarbeit weiter zu vernetzen und diakonische Aufgaben gemeinsam wahrzunehmen. Für die Friedensgemeinde bietet sich die Chance, ihre kirchliche Begleitung von älteren Menschen zu stärken.
Gerade im Bereich der Alten- und Krankenhilfe engagieren sich bereits alle genannten Träger hier in Handschuhsheim und bieten professionelle Hilfe durch die Nachbarschaftshilfe der Friedensgemeinde, durch die Diakoniestation mit den Alltagshilfen, durch das Altenpflegeheim Haus Philippus und durch das Krankenhaus Salem an. Durch die stärkere Vernetzung der Dienste kann für ältere und kranke Menschen so eine Versorgungskette aus „einer Hand“ angeboten werden. Im Blickpunkt dabei sind vor allem die Situationen, in denen eine besondere Begleitung notwendig ist – an den Übergängen ins Krankenhaus und nach Hause, in die Kurzzeitpflege und zurück nach Hause oder auch der Umzug ins Pflegeheim. Das Angebot der professionellen Dienste soll dabei durch ehrenamtliche Begleiter unterstützt werden, die auch den Bezug zur Friedensgemeinde aufrechterhalten können.

Menschen sollen an „Körper und Geist gut betreut“ sein, so heißt es im Projekt-Flyer. Wie genau läuft diese Betreuung ab? Wer kann dieses Hilfsangebot nutzen?

Wie schon beschrieben stehen professionelle Dienste für die Übernahme von Hilfe und Pflege bereit. Aber ältere Menschen brauchen in diesen Übergangssituationen auch Begleiter, die ihren Bedürfnissen nach Gesprächen, persönlicher Zuwendung und Zuspruch gerecht werden. Genau diese Begleitung wollen wir durch den Einsatz von Ehrenamtlichen anbieten. Die Ehrenamtlichen werden die Menschen im Krankenhaus, in der Kurzzeitpflege, zu Hause oder im Pflegeheim besuchen und ihre Begleitung und Unterstützung anbieten. Nutzen können dieses kostenlose Angebot alle älteren Menschen, die hier in Handschuhsheim wohnen, unabhängig davon, ob sie der Friedensgemeinde angehören oder nicht.

Sie suchen ehrenamtliche Begleiter. Welche Menschen wollen Sie ansprechen?

Wir suchen Menschen, die sich vorstellen können, ältere Menschen in diesen Übergangssituationen über einen kürzeren oder auch längeren Zeitraum zu begleiten. Dies können vielleicht Menschen sein, die gerade in den Ruhestand gegangen sind und nun neue Aufgaben suchen oder Menschen, deren familiäre Situation sich geändert hat und die nun wieder mehr Zeit haben. Wichtig ist, dass die Bereitschaft da ist, sich auf ältere Menschen einzulassen, sich mit den nachlassenden Fähigkeiten von älteren Menschen auseinander zu setzen und ihnen vor allem Verständnis und Wertschätzung entgegenbringen.

Und was ist die Aufgabe dieser Begleiter?

Die Aufgaben der ehrenamtlichen Begleiter ist vor allem, den Menschen zu vermitteln, dass sie als verlässliche und verständnisvolle Ansprechpersonen zur Verfügung stehen, dass sie zuhören und Mut zusprechen können und bei Bedarf auch den Kontakt zu professionellen Diensten und Beratungsstellen herstellen können sowie auch den Kontakt zu den Pfarrern und Seelsorgern. Die ehrenamtlichen Begleiter werden selbst keine Dienstleistungen erbringen, dafür gibt es die entsprechenden Dienste und Einrichtungen.
Wir werden die ehrenamtlichen Begleiter aber nicht alleine mit diesen Aufgaben lassen, sondern als Projektleitung werde ich für die ehrenamtlichen Begleiter jederzeit für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Auch werden wir uns regelmäßig treffen, um unsere Erfahrungen auszutauschen und unsere Aufgaben zu reflektieren.

Sie bieten auch Beratung und Schulungen an. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden dabei vermittelt?

Wir werden uns bei den Schulungen mit Fragen zum Alter(n) auseinander setzen, wie z.B. „Älterwerden in Deutschland, Heidelberg, Handschuhsheim….- was hat sich verändert“ oder „Einschränkungen durch gesundheitliche und altersbedingte Ursachen“. Weitere Themen werden auch die Beschäftigung mit dem Thema Diakonisches Handeln und der eigenen Motivation zum ehrenamtlichen Engagement sein. Dann kommen auch ganz praktische Dinge dazu, wie z.B. „Wer bietet welche Hilfen für ältere Menschen an“ und natürlich auch die Finanzierungsmöglichkeiten solcher Hilfen.
Und einer Schulungseinheit wird es auch um das wichtige Thema Kommunikation gehen, sowie um das Thema „Nähe und Distanz“, um den Ehrenamtlichen auch Hilfestellung für schwierigere Situationen anzubieten.

Frau Süs, was denken Sie: Warum lohnt es sich, sich bei dem Projekt als Ehrenamtlicher zu engagieren?

Ich denke, dass dieses Projekt für Ehrenamtliche eine sinnvolle und abwechslungsreiche Aufgabe darstellt. Gerade der Umgang mit älteren Menschen, ist sehr bereichernd und kann auch für das eigene Leben und das eigene Älterwerden hilfreich sein.
Im Umgang mit den älteren Menschen selbst, kann der Ehrenamtliche im Einzelfall einen großen Beitrag dazu leisten kann, dass eine Rückkehr aus dem Krankenhaus oder Kurzzeitpflege in das gewohnte Umfeld gelingt, dass die Selbstständigkeit erhalten oder wieder erlangt wird, dass der Verbleib in der eigenen Wohnung möglich ist oder das Einleben im Pflegeheim positiv erlebt wird.

Wenn jemand sagt: Da möchte ich gerne mithelfen – an wen kann er oder sie sich wenden?

Interessierte Personen können sich gerne direkt an mich wenden – per Telefon (06221-417-663) oder Email (esther.sues[at]stadtmission-hd.de). In einem persönlichen Gespräch können wir uns dann näher kennenlernen und ich kann weiterführende Informationen zum Projekt geben und Fragen beantworten.
Man kann sich auch an das Pfarramt der Friedensgemeinde wenden, die Anfragen werden an mich weitergeleitet und ich nehme dann Kontakt mit den Interessenten auf.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Süs.

Für alle, die sich für dieses Projekt interessieren und mehr darüber erfahren wollen, laden wir zu den beiden Informationsveranstaltungen im Gemeindehaus an der Friedenskirche ein:
am Montag, 21.9.2015 um 15.00 Uhr und am Mittwoch, 23.9.2015 um 19.00 Uhr.

Weitere Informationen zum Projekt „Diakonisches Übergangsmanagement“ finden Sie auf unserer Website sowie in den Projekt-Flyern, die in der Friedenskirche und im Gemeindehaus ausliegen.

Die Friedensgemeinde begrüßt ihre neue Pfarrerin

Sommerlich-heiterer Empfang zur Amtseinführung

Am vergangenen Sonntag (5. Juli) wurde Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs in ihr neues Amt in der Friedensgemeinde eingeführt. Die Gemeinde feierte einen intensiven und zugleich heiteren Festgottesdienst und begrüßte anschließend die neue Pfarrerin bei einem Glas Sekt im Schatten der Friedenskirche.

In ihrer Predigt stellte sich Martina Reister-Ulrichs als neue Pfarrerin vor. Die Erzählung vom Fischfang des Petrus aus dem Lukasevangelium lag ihrer Predigt zu Grunde. „Am Anfang war ich begeistert“, so Reister-Ulrichs. „Eine biblische Berufungsgeschichte als Predigttext zur Einführung in eine neue Pfarrstelle, was könnte mir Besseres passieren?“ Aber dann sei sie über diesen Satz gestolpert: „Von nun an wirst du Menschen fangen“. Das, so die neue Pfarrerin, „das habe ich nicht als Programm ausgegeben in den Gesprächen mit dem Ältestenkreis, und wenn Sie mich im Interview nach einem biblischen Leitbild für meine Arbeit gefragt hätten – dieses wäre mir wohl nicht als erstes eingefallen.“

Älteste und Mitarbeiter der Gemeinde bei der Amtseinführung und Segnung der neuen Pfarrerin. (Foto: Bernd Reister)

Wie sich Martina Reister-Ulrichs tatsächlich ihre Arbeit in der Friedensgemeinde vorstellt, das können Sie hier in Auszügen aus der Predigt weiter verfolgen. Dazu einige Eindrücke vom Begrüßungsfest. Und am Ende gibt es die Predigt auch als Ganzes zum download.

 

 

Pfarrerin Reister-Ulrichs weiter in ihrer Predigt:

Menschen fangen. Im Grahampark und vor der Tiefburg. Menschen fischen. Am Mühlbach und am Kroddeweiher oder welche Gewässer sich hier anbieten, wo die Fischer doch weiter südlich in Neuenheim zuhause sind. Menschen ködern mit lukrativen Angeboten, damit sie uns ins Netz gehen, sich verfangen und schließlich hängen bleiben in den Netzwerken unserer Kirche, in unserer Gemeinde, in einer unserer zahlreichen Veranstaltungen. So stelle ich mir meine Arbeit nicht vor.
Noch einmal lese ich also den Text und entdecke: Der wahre Menschenfischer in dieser Geschichte ist Jesus selbst. (…)

Die paar Fischer, die nur einen Steinwurf weit entfernt ihrer Arbeit nachgehen, könnten ihm eigentlich egal sein, er hat ja schon die Massen hinter sich, die großen Zahlen für die Statistik, fünftausend sind es mindestens, wenn nicht mehr, praktisch die komplette Friedensgemeinde hat sich da versammelt. Nun könnte Jesus die Fischer natürlich herüber bitten und einladen, sicher hätten wir eine gute Idee, wie sich auch diese Zielgruppe erreichen ließe. Aber Jesus macht es anders.
Er geht hin und bittet den Fischer Simon um einen Gefallen. Dessen Boot kommt ihm gerade recht. Und die Fähigkeiten seines Besitzers, der fischen, zupacken und rudern kann. So steigt er einfach ein und bittet den Mann, ein wenig vom Land wegzufahren. Es wird Simon Petrus eine Ehre gewesen sein, dass er gebraucht wird, so schnell kommt man zu einem Ehrenamt, dabei wollte er doch gerade Feierabend machen, oder besser Feiermorgen, nun wird sein Boot zur schwimmenden Kanzel. Das Stichwort Beteiligungskultur fällt mir ein. Es ist mir ein wichtiges Anliegen. Und Jesus macht hier vor, wie so eine Beteiligungskultur aussehen könnte: Ich begegne dir auf deinem Terrain, in deinem Lebensumfeld, und ich frage dich: Darf ich einsteigen in dein Boot? Darf ich einsteigen in dein Lebensschifflein und eine Weile mit dir fahren? Vielleicht ruderst du uns ein Stück hinaus, damit wir Abstand gewinnen. Deine Kompetenzen und Fertigkeiten sind gefragt. Ja, ich brauche dich jetzt. Es wäre mir und Dir eine Ehre. Und da kann es plötzlich geschehen, ehe du dich versiehst, dass Jesus mit im Boot sitzt und dass in deinem Leben, mitten in deinem Alltag, das Evangelium laut wird. (…)

Eindrücke vom Begrüßungsfest in unserer Foto-Galerie. Klick aufs Bild für größere Ansicht.

Und noch ein Lehrstück steckt in dieser Aufforderung Jesu, die so mühelos vom Singular in den Plural wechselt: Wo einer gewonnen ist, da werden auch andere mit gezogen. Eben hat er noch zu Simon gesagt: „Fahre hinaus, wo es tief ist“, aber weiter heißt es: „und werft eure Netze zum Fang aus.“ Da sind ganz beiläufig noch andere angesprochen und mit gemeint; da werden auch die anderen Fischer einfach mit ins Boot geholt. Und schon könnten wir wieder eine neue Gruppe aufmachen. (…)

Und während in ihren Netzen die Fische zappeln, zappeln in meinem Kopf die Gedanken. Wie machen wir das bloß? Wie kriegen wir das auch hin? Wie kriegen wir die, die uns bisher durch die Netze gegangen sind und für die ich nun in besonderer Weise verantwortlich sein soll: die Singles und jungen Erwachsenen, die Menschen in der Mitte des Lebens und solche, die in den Ruhestand gehen, rüstige Rentnerinnen und hoch Betagte, und alle andern, die beim Gemeindebeirat in der vergangenen Woche als mögliche Zielgruppen genannt wurden? Und ich suche noch einmal den Predigtext ab, ob Jesus uns zwischen den Zeilen den einfachen Trick oder die geniale Idee verrät, die sie uns zutreibt. Und bleibe hängen immer nur an diesem einen Satz: „Fahre hinaus. Fahrt hinaus.“ Mehr oder anderes steht da nicht. Und nun haben wir die Wahl: Entweder; wir ziehen uns auf das Argument zurück, „Meister, wir haben schon viele Jahre lang gearbeitet und alles mögliche und unmögliche versucht, und so ein Fang ist noch nie dabei herum gekommen.“ Oder wir nehmen den anderen Text: „Aber auf dein Wort. Will ich die Netze auswerfen. Ja, ich will.“
Und das Schöne ist: Ich bin dabei nicht allein. Denn die Geschichte geht noch weiter: „Und sie winkten ihren Gefährten, die im anderen Boot waren, sie sollten kommen und mit ihnen ziehen.“ Menschen fangen ist Teamarbeit. Davon bin ich ganz fest überzeugt. Aus Überzeugung will ich in einem Gruppenpfarramt tätig sein. Schon oft musste ich in den letzten Tagen meine Gefährtinnen und Gefährten im Pfarramt herbeiwinken, um mir etwas zu zeigen oder zu erklären (meistens traf es übrigens den Fischer Gunnar). Aber auch nach einer gewissen Einarbeitungszeit möchte ich mich ja nicht selbständig machen, sondern mit Ihnen zusammen unterwegs sein, dass wir gemeinsam an einem Netz ziehen, an einem Strang, Glocken in die Höhe ziehen und Karren aus dem Dreck, und nach getaner Arbeit natürlich auch um die Häuser. Die Fischer vom See teilen den grandiosen Erfolg und sie teilen die bittere Enttäuschung. Ob die Netze reißen oder ob sie leer bleiben, immer bleiben sie vernetzt. Solche Menschenfischer und Netzwerker könnten wir auch sein. (…)

(Fotos: Bernd Reister, Lothar Bauerochse)

Und hier die Predigt zur Amtseinführung von Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs als pdf-download:

„Lasst uns die Netze auswerfen…“

Neue Pfarrerin für Handschuhsheim

Martina Reister-Ulrichs beginnt Ihren Dienst in der Friedensgemeinde

In der Friedensgemeinde gibt es wieder was zu feiern. Am kommenden Sonntag, den 5. Juli 2015, wird unsere neue Pfarrerin, Martina Reister-Ulrichs, um 15 Uhr im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in ihr Amt eingeführt.

Damit endet die gut fünfmonatige Vakanzzeit nach dem Weggang von Pfarrerin Monika Hautzinger. Dekanin Dr. Marlene Schwöbel-Hug wird die Einführung vornehmen. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen, den Gottesdienst mitzufeiern und anschließend bei einem kleinen Fest unsere neue Pfarrerin herzlich willkommen zu heißen.

Martina Reister-Ulrichs stammt aus Pforzheim. Die 47-jährige hat in Tübingen, Wien und Heidelberg Evangelische Theologie studiert. In der Paul-Gerhardt-Gemeinde in Karlsruhe war sie Lehrvikarin, in Bretten in der Melanchthongemeinde Pfarrvikarin. Sie ist verheiratet mit Hans-Georg Ulrichs, Pfarrer der Heidelberger Universitäts- und Studierendengemeinde an der Peterskirche. Gemeinsam war das Ehepaar, das drei Söhne hat, im Gruppenpfarramt der Stadtkirchengemeinde Durlach tätig. Seit 2011 war Martina Reister-Ulrichs Pfarrerin in der Berggemeinde in Heidelberg-Schlierbach.

Ende März hatte sich die neue Pfarrerin der Friedensgemeinde im Ältestenkreis vorgestellt, Anfang April hat sie in der Friedenskirche einen Gottesdienst gefeiert. Als stellvertretende Dekanin und Leiterin des Beirats für Kirchenmusik, als Mitglied im Stadtkirchenrat und im Leitungskreis der Citykirchenarbeit sowie im Gesprächskreis „Kirche und Wirtschaft“ ist die neue Pfarrerin auch über den Horizont der Ortsgemeinde in der Stadt sehr gut vernetzt.

Zwanzig Jahre Berufserfahrung, spezielle Qualifikationen als „Gottesdienstberaterin“, Mitarbeit an pastoralen Publikationen und Erfahrungen in der Erwachsenenarbeit – dieses Profil entsprach genau dem, was die Friedensgemeinde suchte. Martina Reister-Ulrichs sagte bei ihrer Vorstellung im Ältestenkreis: „Gerne würde ich mit Ihnen gemeinsam Ideen entwickeln, um Menschen in der „Mitte des Lebens“ anzusprechen, zu begleiten und in der Gemeinde zu beheimaten.“

Welche Erwartungen sich damit verbinden, hat Sie uns vor wenigen Tagen in einem kurzen Gespräch erläutert: