Archiv für den Monat Oktober 2015

Bedenken, dass wir sterben müssen

Vier gar nicht trübe Novemberabende

Ein herzliche Einladung…

… an Frauen, die über Leben und Sterben nachdenken, miteinander ins Gespräch kommen und auf den Spuren eines alten Psalmwortes gemeinsam klug werden wollen:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

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5.11.: Tausend kleine Tode
Annäherungen: Abschied nehmen wir täglich von Gegenständen, von Gewohnheiten von Plänen, von Menschen…
Wir tauschen uns aus.

12.11.: Ein Koffer voll Leben
Vom Leben: Ich packe meinen Koffer und lege hinein…. was mir im Leben wichtig ist.
Wir füllen einen Lebenskoffer.

19.11.: Bilder, die bleiben
Vom Sterben: Die krebskranke Gesine Meerwein hat einen beeindruckenden Film über ihr Sterben und den Umgang ihrer Freundinnen und Familie mit ihr in dieser Zeit gedreht.
Wir sehen und besprechen Ausschnitte.

26.11.: Wie ist es, tot zu sein?
Vom Tod: Glauben Sie, fragte man mich, an ein Leben nach dem Tod?
Wir suchen Antworten.

Datei 29.10.15, 23 58 01Wir arbeiten mit Texten und Bildern, für uns selbst und im Austausch miteinander.

Vier Abende unter der Leitung von Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs.
Im Chorsaal an der Friedenskirche
Teilnehmen können bis zu 20 Frauen.
Kosten: 10,- Euro für vier Abende, bei Teilnahme an einzelnen Abenden 3,- Euro pro Abend

Wir bitten um Anmeldung an Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs. Fon: 06221-6560-232, E-Mail: m.reister-ulrichs[at]ekihd.de

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Männersonntag zum Thema Flucht und Asyl

„Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen…“

… so heißt es im Matthäusevangelium. Flucht und Asyl, das Thema dieser Tage, steht im Mittelpunkt des Männersonntags am 18. Oktober. Zu Gast im Gottesdienst um 10 Uhr ist ein besonderer Prediger, der Jesuitenpater Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach.

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(Foto: Arnold/FR)

Friedhelm Hengsbach ist einer der bedeutendsten Sozialethiker und gehört zu den kritischsten Köpfen der katholischen Kirche in Deutschland. Von 1992 bis 2006 leitete er das Oswald-von-Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Seit einigen Jahren lebt er in Ludwigshafen und kommt auch deshalb gern zu uns, weil er persönliche Verbindungen nach Handschuhsheim hat.
Im Gottesdienst wird zugleich Pfarrer i.R. Karl Wolff verabschiedet. Fast 15 Jahre war er Vorsitzender des Evangelischen Männervereins, nachdem er 2001 nach Handschuhsheim gezogen war. Zum Dank an ihn und zur Begegnung mit ihm sind Sie nach dem Gottesdienst herzlich zum Beisammen-sein bei Brezeln, Quiche und neuem Wein im Gemeindesaal eingeladen.

Darüber hinaus weisen wir schon jetzt auf eine besondere ökumenische Veranstaltung hin:

Aufarbeiten oder schweigen?

Wie sind die Kirchengemeinden in Handschuhsheim seit 1945 und bis heute mit der Vergangenheit in der Zeit des Nationalsozialismus umgegangen?

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und im Jahr, in dem der Stadtteil sein 1250-jähriges Bestehen feiert, gibt es am 28. Oktober um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche einen zweiten Ökumenischen Abend zum Thema in diesem Jahr.

Die Rolle der Pfarrer in Handschuhsheim im Dritten Reich haben der Evangelische Männerverein in der Friedensgemeinde und der Katholische Männerkreis an St. Vitus bereits in einer stark beachteten Veranstaltung am 22. April beleuchtet. Gerhard Liedke, Pfarrer der Südpfarrei von 1989 bis 1995 und Moderator des Abends im April, hatte angeregt, an einem weiteren Abend auch die Zeit danach zu betrachten.
Ende Oktober ist es soweit: mit ihm, mit dem Historiker Alexander Heinzmann aus der Gemeinde St. Vitus, mit Eckhart Marggraf, dem im Atzelhof geborenen und aufgewachsenen ehemaligen Leiter des Religionspädagogischen Instituts der badischen Landeskirche, und mit Prof. Dr. Hans Jörg Staehle, dem Ärztlichen Direktor der Uni-Klinik für Zahnerhaltung und Stadtteilshistoriker, der Archive durchforscht und mit Zeitzeugen gesprochen hat.
Es dürfte erneut ein spannender Abend werden!

Wenn Althippies auf Jungspießer treffen

„Wir sind die Neuen“

Filmabend mit Diskussion in der Friedenskirche

Schon zum zweiten Mal beteiligt sich die Evangelische Friedensgemeinde am „Europäischen Filmfestival der Generationen“. Am Freitag (16. Oktober) zeigen wir in der Friedenskirche den Film „Wir sind die Neuen“ von Ralf Westhoff (Regie. Deutschland 2014).

 

web_wirsinddieneuenDa in der Großstadt die Mieten für Alleinlebende unbezahlbar werden, beschließen drei junge Rentner, ihre ehemalige Studenten-WG wieder aufleben zu lassen. Die lebensfrohe Biologin Anne, der bindungsunfähige Single Eddi und der erfolglose Jurist Johannes genießen wie einst die gemeinsame Zeit, sitzen weintrunken bis spät in die Nacht in der Küche zusammen und philosophieren über Gott und die Welt. Doch über ihnen wohnen Katharina, Barbara und Thorsten, drei junge prüfungsgestresste, spießige und humorlose Studenten. Zwei völlig unterschiedliche Lebensentwürfe prallen aufeinander und der Genera-tionenkonflikt ist vorprogrammiert…
Eine Generationenkomödie mit frischen, selbstironischen Dialogen über das Jungsein von heute und gestern.

Ein Film mit Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach, Michael Wittenburn, Claudia Eisinger, Karoline Schuch und Patrick Güldenberg.

Die Homepage zum Film finden sie hier.
Einen ausführlichen Trailer gibt’s hier.

Im Anschluss an den Film laden wir ein zur Diskussion: In der Friedenskirche tauschen sich dann Handschuhsheimer Althippies mit Studierenden aus. Ein spannender Dialog über das Jungsein von heute und gestern.

Großes Kino in der Friedenskirche. Am Freitag, 16. Oktober um 20 Uhr

Und hier die weiteren Veranstaltungen beim 6. Europäischen Filmfestival der Generationen

Basteln Sie mit für den Advent….

von Almut Agnes Meyer.

Craft paper blank card for holiday message, handmade gift boxes  and christmas cookies on wooden background, craft set handmade decorations viewed from above

Recycling kann schön und unterhaltsam sein: Unsere neu gegründete Bastelgruppe erstellt für die Adventszeit selbstgefertigte Geschenkverpackungen. So entstehen aus Geschenktüten- und schachteln, alten Kalenderblättern, gut erhaltenen Schuhkartons und anderen „Resten“ originelle Neuschöpfungen. Die Ergebnisse können Sie auf dem Adventsbasar am ersten Advent nach dem Gottesdienst nicht nur bestaunen, sondern auch erwerben. Der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet.

Wer mithelfen möchte oder Material zum Basteln beisteuern kann, der wende sich bitte an das Pfarramt. Hier der Kontaklink zu Ansprechparnern und Öffnungszeiten:

http://ekihd.de/html/ansprechpartner156.html