Archiv für den Monat März 2017

Einladung zum 6. Ökumenischen Stammtisch

Fast unbemerkt hatte das Evangelische Forum Handschuhsheim, vormals Evangelischer Männerverein, gemeinsam mit dem Katholischen Männerkreis St. Vitus im letzten Jahr den „Ökumenischen Stammtisch“ aus der Taufe gehoben.

Er trifft sich am ersten Mittwoch eines Quartals zum gemütlichen Beisammensein in lockerer Runde. Eine tolle Möglichkeit, sich ganz entspannt mit unseren katholischen Freunden über aktuelle Themen und auch Fragen des Glaubens auszutauschen. Wir erwarten dazu meist 25-30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Ökumenische Stammtisch beginnt in der Regel mit einem Kurzreferat und daran anschließender, meist lebhafter Diskussion. Am Mittwoch den 5.April um 19.30 Uhr  können Sie zum Thema „Simultankirchen“ ein kenntnisreiches Impulsreferat von Frau Dr. Almut Meyer hören. Simultankirchen sind in Heidelberg (und in besonderem Maße in Handschuhsheim) historisch gesehen eine bekannte Spezialität. Doch man muss gar nicht so weit in die Geschichte zurückgehen:

Derzeit finden die Gottesdienste der St. Vitusgemeinde wegen der Kirchenrenovierung bei uns in der Friedenskirche statt. Wie auch wir damals aus gleichem Anlass in St. Vitus unsere „großen Gottesdienste“ in der Passions- und Weihnachtszeit feierten.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei, es wird sicher so interessant wie gemütlich! Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Ökumenischer Stammtisch, Mittwoch, der 5. April  um 19.30                                                      im Helmstätter Herrenhaus an der Tiefburg

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Blütenpracht rund um die Friedenskirche

Der Frühling ist in unserer Gemeinde eingezogen. Rund um die Friedenskirche blüht es an allen Ecken und Enden. Zaubernuss und Zierkirsche, Forsythien und Osterglocken bieten ein wirklich prächtiges Bild. Dieses Blütenmeer sieht so aus, als sei es von alleine und gewissermaßen über Nacht um unsere Kirche entstanden. Doch dies stimmt nur zum Teil:

Ohne die kundige Pflege und Anlage unserer Ältesten Sabine Falkenhahn und Ihres Mannes, Hartmut Müller-Falkenhahn, von Beruf Landschaftsarchitekt, wären die Rabatten rund um die Friedenskirche nicht so gut angelegt und die Pflanzen nicht so gepflegt. Dass hier alles sprießt und wächst ist das Ergebnis einer mehrjährigen Arbeit. Bleibt uns nur, den beiden mal aus vollem Herzen „Danke für die Blumen“ zu sagen!

Wachsendes Kreuz

„Passionswerkstatt“ in der Friedenskirche

In diesen Passionswochen durchmisst ein riesiges liegendes Holzkreuz fast den gesamten Innenraum der Friedenskirche. Ein wenig wirkt es, als sei es aus dem Himmel in die Kirche gestürzt wie ein Meteorit, sagt Friedenskirchen-Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs. Es durchschneidet den Altar, umfängt den Taufstein. „Aber so ist das manchmal mit dem Kreuz. Es stört – auch in unserem Alltag“, so Reister-Ulrichs.

Jeden Tag „wächst“ das Kreuz der Passionswerkstatt in der Friedenskirche. Einzelne, Gruppen und Schulklassen gestalten ihr Bild vom Kreuz.

Das Kreuz gehört zur „Passionswerkstatt“ – einem Angebot für Einzelne und Gruppen in der Passionszeit. Denn: Crux omnia probat! Am Kreuz entscheidet sich alles. Das Geschehen rund ums Kreuz bildet das Fundament des christlichen Glaubens und die christliche Welt ist voller Kreuzdarstellungen. Dagegen ist die Kreuzesgestalt in der Friedenskirche nur verborgen offenbar. Das Verborgene und Geheimnisvolle regt zum Nachdenken, Innehalten und Gestalten an.

Zu Beginn: Das noch leere Holzkreuz durchmisst fast den gesamten Innenraum der Friedenskirche.

In der Passionszeit verwandelt sich die Friedenskirche in ein Atelier. Passanten; Schulklassen, Gemeindegruppen und viele andere gestalten ihr Bild vom Kreuz und platzieren es auf einem entstehenden Kreuzesmosaik. Bis Karfreitag entsteht so eine großes Kreuz, das Taufe, Altar und Kanzel verbindet.

 

Stifte, Scheren, Kleber und zahllose unterschiedliche Materialien laden zum Gestalten ein. Eifrig sind Große und Kleine bei der Sache. Ganz individuell stellen sie ihre Ängste und Hoffnungen dar und legen im Anschluss ihr kleines Kunstwerk auf dem Kreuz ab. Klicken Sie auf die Bilder in unserer Galerie, um sie zu vergrößern:

Werktags werden Schulklassen der Heiligenbergschule und der Tiefburgschule nach einer thematischen Hinführung in der Kirche arbeiten. Nachmittags steht das Atelier unter der östlichen Seitenemporen Gruppen und Passanten zur Verfügung. Informationen zum Kreuz und Inspirationen zur Gestaltungen werden in der Kirche zugänglich sein.

Hier eine Auswahl der inzwischen mehr als 400 Bildtafeln. Klicken Sie auf die Galerie, um sie zu vergrößern:

Und täglich wächst das Kreuz weiter. Gerne können Gruppen auch Termine mit dem Pfarramt vereinbaren, damit ein Mitglied des Vorbereitungsteams eine Einführung gibt.

Anmeldungen über das Pfarramt der Friedensgemeinde.

Voraussichtlich bis zum 23. April wird das Kreuz in der Friedenskirche installiert sein. Danach wird es abgebaut und in kleinere Einheiten umgestaltet. In seiner Originalfassung wird es danach nicht mehr zu sehen sein. Wer es betrachten will, kann dies im Rahmen der Öffnungszeiten der Friedenskirche täglich von 9 bis 18 Uhr tun.

In den kommenden Wochen können Sie hier den weiteren Verlauf der Passionswerkstatt und das Anwachsen des Kreuzesmosaiks verfolgen – mit Bildern und Texten. Folgen Sie unserem Blog.