Archiv für den Monat September 2018

Ein Kindergarten atmet Hoffnung

Neues Erzieher-Team bringt frischen Wind in den
Kindergarten an der Friedenskirche

Seit Anfang September betreut und gestaltet ein neues Team aus Erzieherinnen und Erziehern die Arbeit im Kindergarten an der Friedenskirche. Am vergangenen Sonntag (23. September) wurde das Team im Gottesdienst in der Friedenskirche begrüßt und für den neuen Dienst gesegnet. Wir dokumentieren die Ansprache von Pfr. Gunnar Garleff:

Liebe Gemeinde,
Gott setzte den Menschen in einen Garten, dass er ihn bebaute und bewahrte. Gott setzt auf die Kraft und die Kreativität des Menschen, seine Schöpfungsgüte in der Welt zu vermehren. Gott schuf die Vielfalt der Begabungen und Aufgaben. Und so lebt auch der Leib Christi von der Vielfalt der Schöpfungsgaben und der Talente seiner Glieder.

In diesem Gottesdienst wollen wir Christine Greil, Melanie Hübner, Annette Wallersbrunn, Daniela Krouzeck, Beate Haug, Florian Haug und Marvin Wittzorrek in ihren Dienst in unserer Gemeinde einführen, die seit dem 1. September zusammen mit Hilda Engler und Sandra Meyer das neue Team im Kindergarten an der Friedenskirche in der Kriegsstraße bilden.

2018 Einführung Kiga-Team 23.9. Doro Spahn-Lanziner (es fehlen Wittzorreck und Hübner)

Wer einen Kindergarten betritt, der atmet Hoffnung und sieht Kinder, die spielen, lachen, lernen, leben. Es ist als ertappte man Gott, den Schöpfer, auf frischer Tat. Unsere evangelischen Kindergärten sind besondere Orte. Sie zeichnen sich durch eine hohe fachliche Qualität aus, die meisten von Ihnen habe jahrelange pädagogische Erfahrungen. Aber damit nicht genug: in unseren Kindergarten begegnen einem freundliche, offene Beziehungen. Jedem Kind, jeder Familie wird mit Offenheit und Freundlichkeit, mit Zuwendung in den je eigenen Bedürfnissen begegnet. Es ist immer wieder ein Anlass freudigen Staunens, mit wie viele Geduld und Hingabe Sie sich den Kindern, aber auch den Familien zuwenden.

Unsere Kindergärten sind Orte christlicher Lebensorientierung. Ihnen als Team liegt an der gelebten Religion im Alltag. Der christliche Glaube, unser evangelisches Profil ist nicht nur eine Zutat unter vielen, sondern er ist der Nährboden, auf dem alles wächst und reift. Sie, liebes KiTa-Team, sind eine wichtige Dienstgemeinschaft im Dienst der Verkündigung und der Herzensbildung in dieser Gemeinde. Und Sie achten darauf, dass in Ihren Gruppen auch den Schwachen Teilhabe ermöglicht werden.

Und schließlich sind Sie Teil unserer Friedensgemeinde, auch wenn die Friedensgemeinde als Pfarrgemeinde nicht die Trägerin ihrer Kindergärten ist, so sind doch die evangelischen Kindergärten wichtige, ja konstitutive Ort gemeindlichen Lebens. Und Sie sind Teil der großen Dienstgemeinschaft in der Friedensgemeinde.

Beim Abfassen der Predigt habe ich oft an unsere Kindergärten gedacht. Denn unsere Kindergärten sind keine digitalen Einrichtungen, man kann es täglich sehen, es zieht Sie zum Licht hin: Draußen sein, einen Gegenpol zu unser Flatscreenkultur bieten – Sie gehen in die Natur, bei Ihnen wird gelacht und geweint, erzählt und geschwiegen, getröstet und getrauert, gelegentlich gestritten und Versöhnung gefeiert. Ihre oft alltäglich banal wirkende Arbeit ermöglicht den Kindern Licht für die Welt zu sein. Und noch mehr, Sie selbst sind Licht für die Kinder, für die Welt, wenn Sie fröhlich singen, lieben ohne Furcht und gegen die Unmöglichkeiten die Möglichkeiten sehen und füreinander da sind.

Liebes KiTa-Team, ich freue mich persönlich auf unsere Zusammenarbeit, ich freue mich persönlich, dass Sie in den letzten drei Wochen einen guten Start hingelegt haben, ich freue mich über den frischen Wind, den Sie wehen lassen und ich freue mich über das Lachen der Kinder, das erzählt: Es ist gut mit denen hier zu sein.

Die Friedensgemeinde freut sich, dass Sie nun bei uns sind, dass der Übergang von dem einen auf das andere Team so gut geklappt hat. Auch wenn aller Start auch anstrengend ist, vieles noch geordnet und gefunden werden muss, gelegentlich vielleicht auch Widerstände überwunden werden müssen, so ist es doch die Gewissheit, dass Sie zu den Gottesknechten und Gottesknechtinnen gehören, die sich nicht als Untergegebene wissen, sondern in Gott Geborgene glauben dürfen.

Für Ihren Dienst in unserer Gemeinde heißen wir Sie herzlich willkommen und wünschen wir Ihnen Gottes Segen.

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Folgen des Klimawandels

Veranstaltung des Evangelischen Forums zum Klimawandel

am Mittwoch, 26.9. um 20.00 Uhr

Bis zum Jahr 2100 erwarten Prognosen weltweit eine  Temperaturerhöhung um 2-5 Grad gegenüber dem Jahr 1850. Einen kleinen Vorgeschmack auf mögliche Folgen konnten wir bereits in gerade vergangenen Sommer erleben.

plakat-klimaWas aber bedeutet das für uns auf lange Sicht-auch hier vor Ort. Mit welchen Folgen müssen wir rechnen? Worauf müssen wir uns einstellen? Was können wir tun?

Darüber diskutieren am kommenden Mittwoch um 20.00 bei uns im Gemeindehaus an der Frriedenskirche:

  • Prof.Dr. Hans Diefenbacher, Umweltbeauftragter des Rats der EKD
  • Ulrich Kasparick, ehemaliger Staatssekretär und Pfarrer, Gründer der Initiative „Für unsere Enkel“ (zugeschaltet)
  • Hans Hornig, Gärtnermeister im Handschuhsheimer Feld
  • Lothar Eisenmann, Geschäftsführer des ifeu-Instituts und dort auch Leiter des Energie-Bereichs

Die Moderation übernimmt in bewährter Weise der Erste Vorsitzende des Evangelischen Forums, Rüdiger Runge. Wir würden uns freuen, auch Sie als Zuhörer begrüßen zu dürfen!

Veranstaltung:
Folgen des Klimawandels- auf der Welt und „im Feld“,
Mittwoch, den 26.9. 2018 um 20.00 Uhr
im Gemeindehaus an der Friedenskirche

An der Schwelle zum Wochenende

An jedem Freitag: Abendgebet in der Friedenskirche

Vielleicht hat es sich schon herum gesprochen: Geleitet von den Petrus-Worten „aufrichten, stärken, kräftigen, gründen“ haben im Juli einige Gemeindeglieder freitagabends auf der Schwelle zwischen Arbeitswoche und Wochenende im Anschluss an das Abendgeläut gemeinsam das abendliche Stundengebet, die Vesper, gefeiert. Die Erfahrungen und die Resonanz waren so positiv, dass wir die Vesper nun regelmäßig mit allen „Durstigen“ feiern wollen.


Jede und jeder ist eingeladen, freitags kurz vor 19 Uhr zum Abendgeläut in die Kirche zu kommen, um nach dem Uhrenschlag mit der Feier zu beginnen. Es werden stets ausreichend viele sichere Sängerinnen und Sänger mitfeiern, so dass auch Ungeübte leicht mit einstimmen können. 

  • Einige Hinweise zur Feier der Vesper liegen aus
  • Eine kurze Einführung gibt es am 14., 21. und 28. September jeweils um 18:35

Wir feiern die Vesper nach der Vorlage im Evangelischen Gesangsbuch (785). Dort ist auch eine ausführliche Einführung unter der Nummer 782 zu finden.

Die Vesper dauert etwa 20 Minuten.


Bitte tragen Sie diese Information weiter zu allen, die Freude am Mitfeiern haben könnten.