Ganz große Liebe

Zwei Filme übers Altwerden und bedingungslose Zuneigung

10. Europäisches Filmfest der Generationen in der Friedenskirche

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Friedensgemeinde am Europäischen Filmfest der Generationen. Gezeigt werden zwei zutiefst anrührende Filme über das Altwerden und die große Liebe.
Beide Filme sind eingebettet in die Veranstaltungsreihe „Demenz“ in der Friedensgemeinde. Im Anschluss an die Vorführungen gibt es ein Nachgespräch mit Angehörigen von Betroffenen und mit Menschen, die mit an Demenz Erkrankten und ihren Angehörigen arbeiten.

Am Dienstag, 22. Oktober, um 15 Uhr der Film „Für immer Dein“ (Kanada 2013)

Craig und Irene Morrison, beide über 80 Jahre alt, sind seit über sechs Jahrzehnten glücklich verheiratet. Sie haben sieben Kinder großgezogen und eine Farm im ländlichen Ontario bewirtschaftet, die sie bis heute noch führen. Doch als Craig bemerkt, dass Irenes geistige und körperliche Beschwerden zunehmen und ihre »Glückssträhne« enden könnte, beschließt er, in Eigenregie ein kleines, bedarfsgerechtes Häuschen auf deren Grundstück zu bauen. Er will seiner Frau damit ein letztes großes Geschenk machen und sieht in diesem ehrgeizigen Plan seine ganze Lebensaufgabe. Allerdings hat er nicht mit den Widrigkeiten der Bauaufsichtsbehörde gerechnet und auch nicht mit dem Unverständnis seiner Kinder, die sich für ihre Mutter eine konventionelle Pflege wünschen.


Weitere Infos hier auf der Seite des Europäischen Filmfestivals der Generationen


Am Donnerstag, 24. Oktober, um 20 Uhr der Film „Vergiss mein nicht“ (Deutschland 2012)

Der Filmemacher David Sieveking nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise seiner Familie. Seine Mutter Gretel leidet an schwerer Demenz. Um seinem Vater etwas Last von den Schultern zu nehmen, zieht er für einige Wochen wieder bei seinen Eltern ein, um seine Mutter zu pflegen, während sein Vater Malte neue Kraft tankt. Dabei begleitet er die Pflege und das Leben seiner Mutter mit der Kamera. Trotz der Krankheit verliert sie nicht ihren Lebensmut und steckt damit auch ihn an. Durch ihre offene und ehrliche Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu kennen. Durch den Film setzt er ein Mosaik seiner Familiengeschichte zusammen, das als Dokumentation einer Krankheit gedacht war und sich zu einem Liebesfilm entwickelte.


Weitere Infos hier auf der Seite des Europäischen Filmfestivals der Generationen

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