Archiv der Kategorie: Allgemeines

Kandidierende für die Kirchenwahl

Alle sechs Jahre werden in der badischen Landeskirche in den Gemeinden neue Ältestenkreise gewählt. Das sind die Frauen und Männer, die ehrenamtlich unsere Gemeinde leiten, zusammen mit der Pfarrerin und dem Pfarrer.
Am 1. Dezember ist es wieder so weit. Dann ist Kirchenwahl.
Schon jetzt können Sie sich ein Bild machen, wer sich für Sie zur Wahl stellt.

Im Rahmen einer Gemeindeversammlung am kommenden Sonntag, 20. Oktober, um 17 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche, stellen sich die Kandidierenden persönlich vor.

Folgende Mitglieder der Friedensgemeinde stellen sich zur Wahl:
(demnächst finden Sie hier ausführlichere Informationen)

Irmgard Behler

Sabine Falkenhahn

Steffen Friedl-Schneider

Dr. Peter C. Heesch

Tobias Just

Sabine Kirschfink

Dr. Armin Klein

Gerlinde Klein

Heike König

Lizette Labee

Albrecht Mentz

Daniel Reinhardt

Margit Seppich

Dr. Gottfried Sigel

Barbara Stockert

Die Kirchenwahl findet in diesem Jahr als Briefwahl statt. Nähere Informationen zum Wahlverfahren auch demnächst hier.

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Friedensgemeinde wählt!

Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten

Am ersten Adventssonntag (1. Dezember 2019) wählt die Friedensgemeinde einen neuen Ältestenkreis. Dieses Leitungsgremium der Gemeinde besteht aus 15 gewählten Gemeindegliedern sowie Pfarrerin und Pfarrer. 

Der Ältestenkreis der Gemeinde ist verantwortlich für die Organisation und Gestaltung des kirchlichen Lebens sowie für die Verwaltung des Budgets der Gemeinde. 

Im Rahmen einer Gemeindeversammlung stellen sich die Frauen und Männer vor, die für den neuen Ältestenkreis kandidieren. So können Sie sich ein eigenes Bild machen, Fragen stellen und ins Gespräch kommen.

Gemeindeversammlung 

am Sonntag, 20. Oktober,
um 17:00 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche

Friedensgemeinde wählt – Kandidat*innen gesucht

Infoabend in dieser Woche

Am ersten Adventssonntag (1. Dezember) wählt die Friedensgemeinde einen neuen Ältestenkreis. Dieses Leitungsgremium der Gemeinde besteht aus 16 gewählten Gemeindegliedern sowie Pfarrerin und Pfarrer. 

Der Ältestenkreis der Gemeinde ist verantwortlich für die Organisation und Gestaltung des kirchlichen Lebens sowie für die Verwaltung des Budgets der Gemeinde. 

Dazu suchen wir Kandidatinnen und Kandidaten, die Lust und Freude am gemeinsamen Gestalten und Organisieren haben, die miteinander darüber nachdenken, wie das reichhaltige Gemeindeleben abwechslungsreich, einladend und lebendig bleibt. 

Sind Sie interessiert? Wenn Sie sich näher informieren wollen, was zu den Aufgaben des Ältestenkreises gehört und was es bedeutet, Älteste oder Ältester zu sein, dann sind Sie herzlich eingeladen zu einem 

Informationsabend  
an diesem Donnerstag, 19. September
um 19:30 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche. 

Und wenn Sie jemanden für die Wahl vorschlagen möchten: Wahlvorschläge können von allen Gemeindegliedern bis zum 28. September 2019 im Pfarramt eingereicht werden.
Die Formulare hierzu liegen in der Kirche aus oder können hier heruntergeladen werden.

Passion: Auch die Glocken halten still

Von Martina Reister-Ulrichs

Eine Glocke der Friedenskirche. Ab heute schweigt sie

Die Glocken schweigen. Zum letzten Mal läuten Sie heute Abend um 19.00 Uhr den Gottesdienst zum Gründonnerstag ein. Wir treffen uns zu einem gemeinsamen Abendessen in der Kirche. Wo sonst Menschen in Stuhlreihen das gottesdienstliche Geschehen verfolgen, sind lange Tische festlich gedeckt. Käse und Oliven, Trauben und Datteln, Brot, Wasser und Wein. So soll es sein. Wie an dem Abend, an dem Jesus verraten wurde.

Ein denkwürdiger Abend. Die Passionsgeschichte beginnt. Jesus nimmt Abschied. Und er schenkt seinen Jüngern eine neue Form seiner Gegenwart. Bis zum heutigen Tag versuchen wir, ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen und die Worte und Gesten jenes Abends zu begreifen: Dieses Brot, es ist mein Leib. Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Tut dies zu meinem Gedächtnis. Die Geschichte des Abendmahls beginnt. Auch wir feiern das Abendmahl zur Erinnerung an diesen Abend.

Die Glocken schweigen, wenn wir auseinandergehen. Eine lange Nacht beginnt. Während wir schlafen wie die Jünger am Ölberg, wird Jesus verraten, verhaftet, verleugnet. Verspottet, gefoltert und zum Tode verurteilt. Wenn wir am Karfreitag um 10.00 Uhr wieder in der Kirche zusammen kommen, gedenken wir der Todesstunde, in der Jesus am Kreuz hängt und stirbt. Eines der eindrücklichsten Passionsbilder wird uns vor Augen führen, was da geschehen ist: Das Altarbild des Isenheimer Altars von Lucas Cranach. Wir setzen uns dem aus. Wir schauen genau hin. Und wir feiern im Abendmahl das Unbegreifliche, dass Christus für uns gestorben ist.

Nach dem Gründonnerstags-Gottesdienst schweigen die Glocken über Handschuhsheim

Die Glocken schweigen noch immer. Sie schweigen den ganzen Tag und die ganze Nacht und noch einmal einen ganzen Tag und eine ganze Nacht. Jesus wird begraben. Die Jünger sind geflohen und in alle Winde zerstreut. Die Frauen seines Lebens weinen. Die ganze Welt hält den Atem an. Hinab gestiegen in das Reich des Todes. So sagen wir im Glaubensbekenntnis.

Dann kommt der Ostermorgen. Vor Sonnenaufgang müssen Sie sich aufmachen, wenn Sie mit uns dem Wunder begegnen wollen. Vor der Kirche brennt schon das Osterfeuer. Die Kirche selbst liegt im Dunkeln. Noch schweigen die Glocken. Um 5.30 Uhr betreten Frauen den Raum. Sie kommen von weit. Sie kommen von dort, wo ein Engel ihnen Unglaubliches verkündet hat. Die brennende Osterkerze lässt ahnen, was geschehen ist, was geschehen wird: Christus, das Licht! ruft eine Stimme. Gelobt sei Gott! antwortet die Gemeinde. Drei Mal, weil einmal gewiss nicht genügt, um es zu begreifen. Das Licht breitet sich aus, vertreibt die Dunkelheit, Sie halten es selbst in Händen. Christus, das Licht. Wir hören die Lesungen vom Licht am Schöpfungsmorgen, vom Auszug des Volkes Israel aus der Sklaverei, von Gottes belebendem Geist auf den Totenäckern der Welt. Sie bereiten den Boden für das, was kommt. Für den, der kommt.

Die fünf Glocken der Friedenskirche

Dann setzen die Glocken ein. Eine nach der andern, volles Geläut. Sie läuten die Auferstehung ein, den Sieg des Lebens über den Tod, sie tragen die Botschaft in alle Welt hinaus: Christ ist erstanden von der Marter alle. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Halleluja!

Und dann läuten sie wieder. Die Gebetsglocke, wenn das Vater unser gebetet wird. Die Segensglocke, wenn Menschen gesegnet werden. Die Totenglocke, wenn Menschen begraben werden. Die Mittagsglocke, wenn der Tag seiner Höhe nah ist und zum Frieden mahnt. Die Abendglocke, wenn der Tag sich neigt und die Lasten leichter werden. Und alle Glocken, wenn wir Gottesdienst feiern, jeden Sonntag um zehn, jeden Sonntag aufs Neue, jeden Sonntag ein kleines Osterfest, jeden Sonntag Auferstehung.

Hörst du nicht die Glocken? Hör sie nach Ostern ganz neu. Hör, wovon Sie künden. Hör, woran sie Dich erinnern und wozu sie Dich rufen. Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!

Dass der Glaube nicht aufhöre

Ein Impuls zur Passionszeit

Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche empfiehlt in diesem Jahr „Sieben Wochen ohne Lügen“. Mal ehrlich: Worauf könnte ich in den Wochen der Passionszeit verzichten? Ein ketzerischer Gedanke schießt mir durch den Kopf: Sieben Wochen ohne Predigen. Das wär mal was. Sieben Wochen lang keinen einzigen Gottesdienst vorbereiten müssen. Sieben Wochen unter fremden Kanzeln sitzen dürfen. Auf andere hören können. Nichts sagen, nichts auslegen, nichts verkündigen müssen. Keine Worte, keine Erklärungen für andere finden. Nur hören. Schweigen und hören. Des Herzens Ohren öffnen und lauschen. Weil der Glaube aus dem Hören kommt. Und weil ich viele Wochen lang viel zu wenig höre.

Photo by Luca Baggio on Unsplash

Und tatsächlich habe ich an einem Sonntag frei. Übers Wochenende bin ich in einer anderen Stadt, in einer benachbarten Landeskirche. Sonntags besuche ich den Gottesdienst in der romanischen Dorfkirche. Niemand kennt mich und ich kenne niemand. Das macht frei zum Hören. Lieder. Gebete. Ein Chor. Die Schriftlesung aus dem Lukasevangelium: Jesus sagt zu Petrus, dass er ihn verleugnen wird. Davon will Petrus nichts wissen. Widerspricht: Ich geh mit dir, wohin du willst. Auch bis ans Ende dieser Welt. Ins Gefängnis. In den Tod. Jesus ist ganz klar: Ach, Petrus! Du und deine Bekenntnisse. Keine Ewigkeit, kein halbes Leben, keine sieben Wochen, nicht einmal ein paar Tage wird es dauern, dann werden dich diese Sätze Lügen strafen. Und es kommt, wie es kommen muss. Es ist nicht der große Verrat. Es passiert eher beiläufig. Jesus? Nie gehört. Den kenne ich nicht. Es rutscht ihm einfach so heraus. Reiner Selbsterhaltungstrieb. Das würde doch jeder so machen. Und wüsste Gott selbst auf seiner Seite.

Jesus weiß es besser: Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Dass dein Glaube nicht aufhöre, auch wenn Du kurz darauf schon bitterlich weinen wirst, weil Du denkst, nun ist alles vorbei. So wie am Aschermittwoch, wenn die Schwüre von Treue alle brechen entzwei. Ich bete für dich, dass dein Glaube nicht aufhöre, an den eigenen Enttäuschungen nicht stirbt. In der Verzweiflung über das eigene Versagen nicht untergeht. Mit den Lügengebäuden nicht zusammenbricht. Und Jesus betet für uns, dass unser Glaube nicht aufhöre, wenn unsere Gläubigkeit am Ende ist. Diesen letzten Gedanken schenkt mir der unbekannte Pfarrer in seiner Predigt. Ein kostbarer Gedanke. Ich werde ihn mitnehmen in diese Passionszeit. Er soll mich begleiten. Der feine, der gewaltige Unterschied zwischen Glaube und Gläubigkeit.

Und vielleicht, muss ich auf dem Heimweg vom Gottesdienst in der fremden Stadt denken, vielleicht sind dafür die kommenden sieben Wochen gut: Dass die Gläubigkeit von mir abfällt, die ich mir angefuttert habe und die sich hie und da wie eine Speckschicht um meinen Glauben gelegt hat. Ich will ihr keine Nahrung geben. Ich will auf alles verzichten, was diese Gläubigkeit füttert. Sie soll weniger werden. Sie soll abnehmen. Sie soll verschwinden. Und unter ihren Fettschichten soll der Glaube zum Vorschein kommen. Ein Glaube, der nicht aufhört, weil Jesus ihn hält.

Martina Reister-Ulrichs

Der Friedefürst und eine Liebeserklärung

Weihnachten und der Jahreswechsel in der Friedensgemeinde


„Meine Seele erhebt den Herrn…“

Mit zahlreichen Gottesdiensten feiern wir das Weihnachtsfest und laden Sie ein, mit uns zu feiern. In vielen Gottesdiensten setzen wir einen besonderen musikalischen Akzent:

Krippe im Altar der Friedenskirche

Heiligabend, 24. Dezember

15:30 Uhr: Der Friede-Fürst kommt! Gottesdienst mit Krippenspiel
Ein Gottesdienst besonders für Familien mit kleinen Kindern.
Großer Kinderchor der Friedensgemeinde
Posaunenchor der Friedensgemeinde
Regie: Janne Pollack, Johanna Garleff
Leitung: KMD Michael Braatz-Tempel, Pfarrer Dr. Gunnar Garlef

17:30 Uhr: Christvesper
Der musikalische Familiengottesdienst
Ausführende:
Kleiner Kinderchor und Kurrende der Friedensgemeinde
Kantorei der Friedengemeinde
Schola
Predigt und Liturgie: Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs

23:30 Uhr: Christmette
Ein stiller Gottesdienst im Kerzenlicht zur Nacht
Musik: Schola
Liturgie: KMD Michael Braatz-Tempel,
Predigt: Pfarrerin i.P. Dr. Saskia Lerdon

Erster Weihnachtstag, 25. Dezember

17:30 Uhr: Singegottesdienst mit alten und neuen Weihnachtsliedern
Gemeinsam die schönen Weihnachtslieder singen, das gehört zu Weihnachten einfach dazu. Darum feiern wir einen Gottesdienst mit den großen bekannten Weihnachtsliedern von „Es ist ein Ros entsprungen“ bis „Ihr Kinderlein kommet“, von „Herbei o ihr Gläubigen“ bis „Ich steh an deiner Krippen hier“, garniert mit meditativen Texten und festlicher Musik.
Musikalische Gestaltung: Familie Leitz (Streichquartett), KMD Michael Braatz-Tempel
Texte: Annalena, Johanna und Amelie Garleff
Liturgie: Pfarrer Dr. Gunnar Garleff

Zweiter Weihnachtstag, 26. Dezember

10:00 Uhr: Festgottesdienst mit Abendmahl
Musik: Kirchenchor der Friedensgemeinde
Liturgie und Predigt: Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs

Sonntag nach dem Christfest, 30. Dezember

10:00 Uhr:  Predigtgottesdienst
Predigt: Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs

Altjahrsabend (Silvester), 31. Dezember

18:00 Uhr: Augen auf gen Himmel …
Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl

Musik: Kantorei der Friedensgemeinde
Predigt: Pfarrer Dr. Gunnar Garleff

Neujahr, 1. Januar

18 Uhr: Such den Frieden und jage ihm nach
Neujahrsgottesdienst zur Jahreslosung

Predigt: Pfarrer Dr. Gunnar Garleff

Epiphanias, 6. Januar

11 Uhr: Ökumenischer Sternsingergottesdienst in St. Vitus
Liturgie: Pastoralreferent Carsten Groß
Predigt: Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs

Wanted: Weitere Rikascha-Fahrer

Seit dem ersten Juli rollt die Gemeinde-Rikscha, dank vieler Einzelspenden aus der Gemeinde. Die regelmäßigen Fahrten für die Häuser Philippus und St. Hedwig sowie den Spielkreis machen derzeit die meisten Fahrgäste aus. Der Anteil der spontanen Fahrtwünsche jedoch wächst – und das heißt, wir benötigen mehr Fahrerinnen und Fahrer!

Macht Freude: Rikscha-fahren und gefahren werden

Die Vielfalt der Fahrtziele erstreckt sich von Rundfahrten durch Feld und Stadt über Fahrten zu Arzt, Friseur oder Physiotherapie bis hin zu Fahrten zum Abschiednehmen. Diejenigen, die mit uns fahren, zeigen sich oft tief dankbar. Die Fahrer erfüllt das oft mit Glück uns Stolz.

Haben Sie Lust, Rikscha-Fahrer zu werden?

Konkret suchen wir derzeit Fahrerinnen oder Fahrer (mit Führerschein) zu folgenden Zeiten:
Dienstags 11:30 – 12:00
Dienstags 14:30 – 15:00
Dienstags 17:00 – 17:30
Freitags 11:30 – 12:00
Samstags Fahrten zum Markt zwischen 10:00  und 12:00

Interessiert? Melden Sie sich einfach bei unserer Rikscha-Zentrale:
Mail: Friedensgemeinde-Rikscha[at]gmx.de
Telefon: 0152 – 347 165 39
oder im Pfarramt: 06221 – 656 02 30