Archiv der Kategorie: Baufortschritt

Besser hören in der Friedensgemeinde

Erweiterung der Lautsprecher-Anlage abgeschlossen

Pünktlich zur Feier der Jubelkonfirmation am 18. März waren die Arbeiten zur Erweiterung und Optimierung der Lautsprecheranlage in der Friedenskirche abgeschlossen.

Auf der Orgelempore wurden zwei zusätzliche Lautsprecher installiert, so dass insbesondere die Chöre der Friedensgemeinde während des Gottesdienstes besser im Hören unterstützt werden.

Im unteren Kirchenraum wurden jeweils unter den Seitenemporen zwei zusätzliche Lautsprecher aufgestellt. Sie sorgen dafür, dass die ehemaligen Schallschatten, welche durch die Säulen der Kirche enstanden waren, aufgehoben werden. Das Hören unter den Emporen sollte damit deutlich leichter sein.

Auch die Lautsprecher in den großen Stelen neben der Stufenanlage wurden neuausgerichtet. Sie beschallen nun vor allem den mittleren, unteren Kirchenraum, aber auch die vorderen Reihen auf den Emporen. Die für die Emporen vorgesehenen Lautsprecher werden allerdings nur bei Bedarf eingeschaltet. Da die Emporen in der Regel nicht stark besetzt sind, sorgt die Beschallung dort dann für größeren Nachhall, was negative Folgen für die Gesamtakustik in der Kirche hat.

Im Zuge der Arbeiten wurde auch die Induktionsschleife in der Friedensgemeinde getestet. Diese führt in einem Bogen von der linken Stele zur rechten um das gesamte „Mittelschiff“ der Kirche. Auf dem Bestuhlungsplan sind die sehr gut ausgesteuerten Plätze blau markiert. Gelb markiert sind die Plätze, wo die gemessene Aussteuerung ebenfalls sehr gut ist.

Wichtig ist, dass Hörgeräteträgerinnen und –träger bei ihrem jeweiligen Gerät die T-Spule eingeschaltet haben. Nur dann entfaltet die Induktionsschleife ihre Wirkung.

Pfr. Gunnar Garleff

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Jetzt glänzt auch der Keller

Gut 1.000 Menschen aus nah und fern haben sich am Sonntag, 30. September bei der festlichen Wiedereinweihung der Friedenskirche (Bilder folgen) schon einen eigenen Eindruck verschafft von der glanzvollen neuen Friedenskirche.

Knapp eine Woche nach der Einweihung traf sich erneut ein fleißiges Team aus Ehrenamtlichen, um nun auch im Kirchenkeller „klar Schiff“ zu machen. Eine Menge Gerümpel hatte sich da im Lauf der Jahre angesammelt. Manches war während der Bauarbeiten aus Kirche und Chorsaal rasch ausgeräumt und erst mal im Keller zwischengelagert worden. Fast alles ist in den 19 Monaten Bauzeit kräftig eingestaubt.

Jetzt aber ist wieder Platz. Und vor allem sind Böden und Regale gefegt und staubfrei gesaugt. Zwei Baucontainer wurden gefüllt. Sehen Sie selbst – vorher und nachher! (Am Ende war der Staub nur noch auf der Linse des Fotografen)

Alle Bilder: Gottfried Ehrenberg

Ein neuer Bauabschnitt. Gucken gehen!

Am Sonntag ist wieder Baustellen-Besichtigung!

In der Baustelle Friedenskirche passiert zur Zeit entscheidendes. Ein hochwertiger gelber Kran ist angerückt. Er ist kräftig genug, um schwere Beton-Fertigteile zu heben. Und er ist schmal genug, um durch die Kirchentür zu passen. Von seinesgleichen gibt es in Deutschland nur zwei Stück!

Und damit wird in diesen Tagen die Stufenanlage aufgebaut. So sieht’s im Moment in der Kirche aus:

Am kommenden Sonntag (11. März 2012) gibt es nun wieder eine Möglichkeit für alle Interessierten, einen Blick in die Baustelle Friedenskirche zu werfen. Und damit die Chance, auch einen Blick „hinter die Kulissen“, bzw. unter die Konstruktion zu werfen.

Um ca. 11.15 Uhr nach dem Gottesdienst wird für kurze Zeit die Kirche geöffnet. Mitglieder des Baukreises stehen für Nachfragen zur Verfügung.

Wer will, kann auch einen Blick auf die Emporen werfen. Dort wird der Boden derzeit komplett erneuert um das lästige Knarren zu beseitigen.

Herzliche Einladung zur Baustellen-Besichtigung!

Mal wieder ein Blick in die Kirche…

Für alle, die das Konzert des Posaunenchores am 29. Dezember nicht miterleben konnten hier ein Blick in die frisch gestrichene Kirche. Das Gerüst, das seit dem vergangenen Sommer den gesamten Kirchenraum ausfüllte, war kurz vor Weihnachten abgebaut. Für kurze Zeit konnten wir den freien, weiten Kirchenraum mit seiner neuen Helligkeit erleben. Inzwischen haben die Aufbauarbeiten für die Stufenanlage begonnen. Mehr dazu in den nächsten Tagen. Hier erst einmal ein virtueller Rundgang durch die neue Friedenskirche(n Baustelle).

Übrigens: Die nächste Baustellen-Begehung wird am Sonntag, 11. März nach dem Gottesdienst (ca. 11:15 Uhr) sein. Save the date!

(c) Fotos: Armin Schäfer, AAg

Und übrigens: Wir sind immer interessiert an Euren/Ihren Kommentaren! Wie findet Ihr die neue Friedenskirche?

Den Blick durch’s Schlüsselloch wagen: Am Sonntag (4.12.) ist Baustellenführung!

Einmal durch’s Schlüsselloch spicken und einen Eindruck gewinnen, wie es denn jetzt aussieht in der Friedenskirche. Das wollen viele Menschen in Handschuhsheim. Und am kommenden Sonntag ist es auch möglich!

Herzliche Einladung
zur ersten „Baustellenbegehung“ in der neuen Friedenskirche

am Sonntag, 4. Dezember 2011, nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus (ca. 11:15 Uhr)

Kommen Sie! Manchen Sie von der Gelegenheit Gebrauch, einen Blick in die Baustelle zu werfen. Und sagen Sie den Termin auch anderen weiter.

Die Malerarbeiten in der Kirche sind auf den großen Flächen beendet. Jetzt steht noch die Feinarbeit an. Aber das große Gerüst, das seit Ende August den Kirchenraum komplett ausgefüllt hat, wird derzeit abgebaut. Noch steht viel im Weg. Aber am Sonntag wird man schon einen Eindruck bekommen von der neuen hellen Raumwirkung. Hier schon mal ein Vorgeschmack:

Die nördliche Emporen mit dem (frisch geputzten) Hirtenfenster strahlt hell. Auch die Lampen hängen über den Emporen schon.

Zum Vergleich: So sah es dort oben im Juli aus, beim Konzert der Kantorei am Gemeindefest.

Die Nordempore vor den Renovierungsarbeiten.

Es hat sich viel getan in der Friedenskirche in den vergangenen Monaten:

Bis zum Wochenende sind weitere Teile des Gerüsts abgebaut und entfernt. Auch die Orgel ist derzeit zu sehen. In dem hellen Kirchenraum wirkt sie jetzt viel dunkler.

Helligkeit und Weite auch unter den Seitenemporen. Dazu die freigelegten Fliesen mit dem Weinlaub-Motiv.

Die architektonische Struktur des Raums wird herausgearbeitet.

Alte Schätze werden freigelegt

Dass die neue Friedenskirche durchaus behutsam mit ihrer Vergangenheit und Tradition umzugehen weiß, sieht man schon jetzt auf der Baustelle. Die Malerarbeiten im Haupt-Kirchenraum sind beendet. Und im Zuge dessen wurden auch die Fliesen mit dem Weinlaubmotiv an den Seitenwänden wieder freigelegt. Es stellte sich heraus, dass noch weit mehr Fliesen als ursprünglich gedacht unter dem Putz erhalten waren. Sie wurden bei der vorhergehende Renovierung 1959/60 übergeputzt. Hier ein paar Eindrücke der freigelegten Schätze:

Freigelegte Fliesen mit Weinlaub-Motiv im Seitenschiff links

Vom Boden bis etwa in Schulterhöhe reichen die Fliesen. Man findet sie in den beiden Seitenschiffen und im hinteren Bereich der Kirche umlaufend.

Auch im Eingangsbereich der Kirche sind die Fliesen erhalten und wurden freigelegt.

Die Architektur der „neuen“ Friedenskirche führt das Gespräch mit der Vergangenheit. Die neuen Bodenfliesen der Kirche nehmen den dunklen Farbton der Wandfliesen auf. Im Bereich des Taufsteins wird das Weinlaub-Motiv auch in den neuen Bodenfliesen aufgenommen. Der Gelbton vom oberen Abschluss der Wandfliesen korrespondiert mit dem hellen Farbton der Kirche insgesamt und dem Farbton der Stufenanlage.

Wollen Sie mal einen Blick durch’s Schlüsselloch werfen? In den nächsten Wochen und Monaten wird es immer wieder sonntags nach dem Gottesdienst kleine „Baustellenbesichtigungen“ geben. Die erste in knapp zwei Wochen: Am Sonntag, 4. Dezember, nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus, also ca. 11.15 Uhr. Kommen Sie und schauen Sie, wie sich die Friedenskirche schon verändert hat!

Hier geht’s hoch hinaus!

Heute gibt es mal ganz frische Bilder aus der Baustelle Friedenskirche. Nach wochenlangem Aufbau steht jetzt das Gerüst für die Malerarbeiten an den Decken. Malermeister Alfred Jakob aus Handschuhsheim und seine Leute sind bereits dabei, den Putz zu säubern und die Gewölbe hell zu streichen. Aufgetragen wird gebrochenes Weiß, eine Farbe, die dem Originalton von 1910 sehr nahe kommt. Mehrere Anstriche werden nötig sein. Bis in den September hinein werden sich die Arbeiten ziehen.

Der poröse Putz der Deckengewölbe wird mühsam gereinigt und dann die neue Farbe mit der Bürste aufgetragen

Hier "kocht" der Chef selbst: Malermeister Alfred Jakob aus Handschuhsheim macht die neue Friedenskirche zu seiner Sache.

Hans Schröder, Bau-Experte des Gesamtältestenkreises, informiert sich in luftiger Kirchen-Höhe.

Der Grauschleier der Zeit - hoch oben am Kirchenhimmel

Schon beim ersten Anstrich: Die warme Helligkeit und Frische wird erkennbar.

Nach wochenlangem Aufbau ist die Kirche jetzt komplett eingerüstet für die Deckenarbeiten.

Die Arbeitsplattform für Maler Jakob und seine Leute - von unten betrachtet...

... und so sieht das Ganze von oben aus.

(Fotos: © Lothar Bauerochse)